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Richard Meyer von Achenbach
  
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Klappentext

Die Wiedervereinigung - ein verbotener Gedanke Anfang der fünfziger Jahre. Gegen die Warnungen von Fachleuten setzte Adenauer die Westintegration der Bundesrepublik durch. Richard Meyer von Achenbach, einer der führende Ostexperten des alten auswärtigen Amtes, der die Möglichkeiten aufzeigte, mit der Sowjetunion zu einem Ausgleich zu kommen, wurde mundtot gemacht. Seine im Auftrag von Adenauers Staatssekretär Hallstein verfaßte Denkschrift zur Ostpolitik wurde bewußt nicht zur Kenntnis genommen. Weil seine Konzeption eines souveränen, wiedervereinigten und neutralisierten Deutschlands mit nationalen Streitkräften im Gegensatz zu den Leitlinien der Adenauerschen Politik stand, wurde ihm untersagt, Dritten Kenntnis vom Inhalt der Denkschrift zu geben.

Richard Meyer von Achenbach (1884 - 1956), königl. Preußischer Assessor, Dr. Jur., seit 1913 im Auswärtigen Amt, seit 1931 Ministerialdirektor und Leiter der Ostabteilung, wurde 1936 seiner jüdischen Herkunft wegen in den Ruhestand versetzt und verlegte mit Genehmigung des AA seine Wohnsitz nach Schweden. Nach dem Ende des Krieges intensiv beschäftigt mit Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen für das Nachkriegsdeutschland. Später wurde ihm der Titel Botschafter verliehen.

 

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