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Rolf Stolz
  
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Klappentext:
Die Haltung aller Deutschen zu sich selbst und zu Deutschland ist bestimmt von einem jeweils spezifischen Aufnehmen der deutschen Vergangenheit. Je unkritisch - emotionaler das Eigene abgelehnt wird, um so stärker tritt die spiegelbildliche Identität zwischen Vergötterung und Verteufelung der eigenen Nation hervor. Und damit die Kontinuität zwischen einst und heute, zwischen dem nazistischen Chauvinismus und dem vorgeblich "antifaschistischen" nationalen Nihilismus. Die Deutschen leiden offenkundig noch immer an einem Komplex. Sie sind uneins mit sich und ihrer Geschichte. Ereignisse in der Vergangenheit stehen in Zusammenhang mit der Selbstverleugnung ihrer Interessen. Doch damit muß es, so Rolf Stolz, einmal ein Ende haben. Natürlich gehört zur deutschen Identität die ganze deutsche Geschichte - aber Hitler ist eben nur ein Teil davon. Er verkörpert nicht das Wesen, die Quintessenz der deutschen Vergangenheit. Das will Stolz verdeutlichen. Er will dazu beitragen, die Vergangenheit zu verarbeiten und die vor uns liegende Geschichte zu meistern.

Der Autor:
Rolf Stolz, Jahrgang 1940, studierte in Köln und Tübingen Psychologie und arbeitet seit 1974 als Diplompsychologe in der Industrie. Stolz war 1979 Mitbegründer der "Grünen". Seit 1984 ist er Sprecher des Initiativkreises "Linke Deutschlanddiskussion". Bisherige Veröffentlichungen u.a.: "Das heimatlose Land", "Ein anderes Deutschland/Grün-Alternative Bewegung und Deutsche Frage".


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