| Buchrundschau - Besprechungen | |||
| Die hier besprochenen Bücher können Sie bei uns bestellen: | |||
| (Unser gesamtes Buchangebot finden Sie unter der Rubrik: Buchversand.) | |||
Daniel Baumgartner: Sekem Im Puls der Zukunft |
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(D.K) Ich erhielt Kenntnis von dem Buch Sekem Im Puls der Zukunft. Wie eine Vision Ägypten verändert von Daniel Baumgartner durch eine Buchbestellung eines Lesers. Leider konnte ich das Buch bisher nur im Schnelldurchgang sehr oberflächlich lesen. Ich finde, daß dieses > Entwicklungsmodell einer Kultur- und Wirtschaftsgemeinschaft < eine beachtliche Leistung ist und damit auch für uns Deutsche und Europäer ein Vorbild sein sollte. Den Vorstellungstext habe ich aus dem Internet entnommen. Ich biete das Buch in der beiliegenden Bestelliste an. |
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Erhard Eppler: Kavalleriepferde beim Hornsignal; Die Krise der Politik im Spiegel der Sprache |
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Im 1946 erschienenen Wörterbuch des Unmenschen zeigten Dolf Sternberger, Gerhard Storz und W. E. Süskind auf, in welcher Weise die Nationalsozialisten die Sprache manipulierten. In seinem neuen Buch unternimmt Erhard Eppler nichts Geringeres als eine Sprachkritik im Zeitalter der verwalteten Risiken. Große Risiken bestehen in der gegenwärtigen Situation nicht nur aufgrund der Umweltbelastungen, sondern auch infolge einer möglichen Zerstörung dessen, was allenthalben die politische Kultur genannt wird: Der Rechtsextremismus nimmt zu, ja, nach der Euphorie der Wiedervereinigung breitet sich eine wachsende Politikverdrossenheit aus. Eine der wesentlichen Ursachen hierfür erkennt Erhard Eppler in der Art, in der die Sprache in der Politik verwendet wird - ist Sprache doch das einzige Mittel, Zusammenhänge sichtbar zu machen, durch Argumente zu überzeugen und Konsens herzustellen. Folglich muß eine Kritik der gegenwärtigen Politik eine Kritik der gegenwärtigen Sprache sein. Und diese führt Erhard Eppler nicht von der Position des Sprachwissenschaftlers durch, sondern mit dem Erfahrungshintergrund seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Politiker. So ist kein parteipolitisches Buch entstanden, sondern eine anschauliche Darstellung und luzide Kritik der politischen Sprache. Erhard Eppler macht dem Leser durch die Analyse einzelner Worte und die beispielhafte Zerlegung typischer Äußerungen von Politikern deutlich, daß die vorgestanzten, die Denk- und Überzeugungsarbeit abnehmenden Floskeln, so George Orwell, wie Kavalleriepferde beim Hornsignal zur Verfügung stehen - und wenn sie sich dann ins politische Kampfgetümmel stürzen, werden Wahrheit, Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit von Politikern und Nichtpolitikern zu Opfern. |
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Franz-Peter Mau: EM - Fantastische Erfolge mit Effektiven Mikroorganismen in Haus und Garten, für Pflanzenwachstum und Gesundheit Ein Anwenderbuch. |
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Dem japanischen Agrarwissenschaftler Professor Higa ist es erstmals gelungen, aerobe und anaerobe Bakterienstämme miteinander zu verbinden. Das Resultat dieser Symbiose nennt er EM - "Effektive Mikroorganismen". EM-Produkte besitzen ein weites, vielfältiges Anwendungsspektrum, von der Steigerung der Bodenfruchtbarkeit bis zur genialen Hilfe im Haushalt. Innerlich angewendet dienen sie der Neutralisierung von Freien Radikalen und somit dem Zellschutz, fördern die Verdauung und wirken der Übersäuerung entgegen. Die fantastischen Anwendungsmöglichkeiten von EM werden in diesem Buch vorgestellt und leicht verständlich erklärt. |
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Günter Hannich: Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise. Der Weg in den 3. Weltkrieg. |
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Die Aktienmärkte jagen von Rekord zu Rekord. |
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Gary Allen: Die Insider |
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(D.K.) Das Buch von Gary Allen - Die Insider - ist ein Klassiker der "Verschwörungs-literatur" und wurde 1971 das erste Mal in den USA verlegt. Die vorliegende Ausgabe ist die 14. erweiterte Auflage 2001 in Deutschland und hat 246 Seiten. |
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Albrecht Müller: Die Reformlüge; 40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren |
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Albrecht Müller, geboren 1938, studierte Nationalökonomie und war Redenschreiber von Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller. Von 1973 bis 1982 war er Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt, von 1987 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er lebt als Publizist, Unternehmens- und Politikberater in der Südpfalz und ist Herausgeber der Website www.NachDenkSeiten.de. |
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Alexander Caspar: Der Weg aus der Sackgasse Wirtschaften in der Zukunft |
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Im Laufe der geschichtlichen Entwicklung sind aus dem menschlichen Wollen gesellschaftliche Einrichtungen entstanden. Man betrachtet sie als Gegebenheiten und richtet sich in Gedanken heute nach geschaffenen Tatsachen. Ein den Tatsachen gewachsenes Urteil gewinnt man, wenn man wie in dieser Schrift zu den fundamentalen Gedanken zurückgeht, die allen Einrichtungen zugrunde liegen und aus denen das Zusammenarbeiten der Menschen einer Gemeinschaft hervorgeht. Eben diesem Grundsatz folgt der Autor. Er legt dar, daß letztlich alles Wirtschaften auf der Landwirtschaft basiert. Alle nicht-landwirtschaftlichen Tätigkeiten leben vom Überschuß der Landwirtschaft (nicht zu verwechseln mit Überproduktion). Erst Arbeitseinsparungen durch Rationalisierungen versetzen die Landwirtschaft in die Lage, Menschen für andere Tätigkeiten freizustellen, indem sie deren Existenzgrundlagen miterwirtschaftet. Daher nehmen auch alle Preisbildungen von der Landwirtschaft und ihrer Produktivität ihren Ausgangspunkt. Der Wert aller außerhalb der Landwirtschaft hervorgebrachten Leistungen entspricht dem, was die von der Landwirtschaft Freigestellten in ihr zu ihrer Existenzgrundlage hätten leisten müssen. Darauf baut die Preisbildung auf. Davon leitet sich wiederum die Geldschöpfung ab und steht nicht mehr bloß in statistischem Zusammenhang mit dem Wirtschaftgeschehen. |
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Dieter Schmitt: Das Wasser-Praxisbuch; Praktische Informationen über Quell-, Leitungs- und Mineralwasser sowie über Wasser(nach)aufbereitungssysteme. |
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Wer in diesem Buch eine Darstellung oder den Vergleich verschiedener Wasser(nach) aufbereitungssysteme oder Verfahren zur Wasserverbesserung sucht, wird enttäuscht. Auf Grund seiner praktischen Erfahrungen und seines jahrelangen Interesses für Wasser beschreibt der Autor Dieter Schmitt Vor- und Nachteile der gängigen Wasser(nach)aufbereitungstechniken. Dadurch ist es möglich, sich bereits vor dem Kauf eine neutrale, umfassende und herstellerunabhängige Meinung zu bilden. |
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Eva Schweitzer: Amerika und der Holocaust - Die verschwiegene Geschichte |
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Amerika galt lange als Hort der Freiheit und der Demokratie. Tatsächlich aber haben die Vereinigten Staaten bis in die 40er Jahre hinein mit dem Dritten Reich paktiert. Ein paar Beispiele:- Die restriktive Einwanderungspolitik der US-Regierung kostete Zehntausende jüdischer Flüchtlinge das Leben.- Die Union Banking Corporation von George W. Bushs Großvater finanzierte die Aufrüstung der Wehrmacht, zudem war er Mitinhaber einer Fabrik, die in Auschwitz Stahl produzierte.- Ford, General Motors und die Standard Oil der Rockefellers verkauften Fahrzeuge und Flugbenzin an die Wehrmacht. Ein erschütternder Report aus der dunklen Vergangenheit der USA |
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Shigeru Tanaka: Fit und vital mit Antioxidanzien |
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In diesem Buch gibt Tanaka schwerpunktmäßig seine langjährigen Erfahrungen im Umgang mit Antioxidanzien wieder. Es enthält viele Fallbeispiele aus seiner Klinik in Japan, die er teilweise über viele Jahre genau dokumentiert hat. Sie finden das Buch im Buchshop. |
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Zbigniew Brzezinski: Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft |
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Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion existiert nur noch eine Supermacht auf dieser Erde: die Vereinigten Staaten von Amerika. Und noch nie in der Geschichte der Menschheit hat eine Nation über so große wirtschaftliche, politische und militärische Mittel verfügt, um ihre Interessen durchzusetzen. Noch nie gelang es einer Demokratie, zur ersten und einzigen Weltmacht aufzusteigen. Was bedeutet dieses Faktum für Amerika und den Rest der Welt, insbesondere für Deutschland, Europa und den europäischen Einigungsprozeß? |
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Patrick Flanagan / Katrin Klink: Zwei Tage mit Patrick Flanagan; Interviews, Hintergründe und Biografisches. |
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Dieses Buch erzählt von Patrick Flanagans spannendem und ereignisreichen Leben, ergänzt um detaillierte Hintergrundbeschreibungen seiner wichtigsten Forschungsbereiche. |
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Moray B King: Die Nutzbarmachung der Nullpunktenergie. |
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Dieses Buch ist voll von Informationen über Freie Energie und Antigravitation und enthält ausführliche Quellenangaben aus physikalischen Fachmagazinen. |
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Kurt J. Köhler: "Albert Einstein - Korrekturen einer Legende" |
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2005 war zum "Einstein-Jahr" erhoben worden. Man hätte ihm auch den Titel "100 Jahre Spezielle Relativitätstheorie" geben können, aus der er im "Wunderjahr'“ 1905 die legendäre Formel E = mc2 herleitete. Daß dieses genialen "Jahrhundertmenschen" - den nicht nur physikalische und naturwissenschaftliche Fragestellungen beschäftigten, sondern der sich zu fast allen Bereichen des menschlichen Lebens äußerte - für jedermann vernehmlich gedacht wurde, war sehr begrüßenswert. Ob das immer würdig und in einer Weise geschah, die dieser außerordentlichen Persönlichkeit gerecht wurde, muß jedoch bezweifelt werden. |
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| Nichts führt zurück Flucht, Vertreibung, Integration 1944-1955 |
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29 Zeitzeugen-Erinnerungen; 320 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Karte im Vorsatz. |
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Hermann Benjes : |
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Diese Buchbesprechung habe ich der Web-Seite www.muslix.de/HB entnommen. Sie stammt von Prof. Dr. Eckhard Grimmel, Institut für Geographie der Universität Hamburg. |
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| Ravi Batra : Greenspans Betrug |
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Die Wahrheit über den Mann, der die Weltwirtschaft wie kein Zweiter prägte, und die Folgen seiner Politik
Ravi Batra, so schreibt William A. Barnett, Professor für Makrroökonomie, Universität of Kansas „... gilt als einer der scharfsinnigsten Wirtschaftswissenschaftler der Welt. Er gibt sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden, sondern recherchiert in der Tiefe.“ |
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| Nobuo Shioya: Der Jungbrunnen des Dr. Shioya |
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Hundert Jahre lang leben, ohne senil oder krank zu sein - das ist unsere Bestimmung, sagt der japanische Arzt und Weisheitslehrer Dr. Nobuo Shioya, der selbst über 100 Jahre alt ist. Von Geburt an kränklich, fand er einen Weg zu einem langen, gesunden und selbstbestimmten Leben. Seine äußerst wirksame Methode ist so leicht anzuwenden, dass sie auch ältere Menschen praktizieren können. Dieses Buch ist einerseits ein praktisches Handbuch, um ein langes Leben in geistiger und körperlicher Gesundheit zu erreichen, doch andererseits ein zutiefst spirituelles Buch, eine Quelle der Weisheit. |
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| Wolfgang Grebe/ Hademar Bankhofer: Roter Ginseng - Fit und vital ein Leben lang; Gegen Stress, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche; Stärkt Herz, Kreislauf und Abwehrkräfte; Beugt Krebs und Alterserscheinungen vor. |
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Naturheilverfahren und »sanfte Medizin« werden in Deutschland immer beliebter und das Interesse an Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Naturmedizin nimmt stetig zu. Leider werden die zum Teil sehr unterschiedlichen Methoden häufig in einen Topf geworfen. Wir sind daher sehr an der sachlichen Beantwortung der historisch und medizinisch wichtigen Frage »Was ist dran an der Wunderwurzel Ginseng?« interessiert!
Sie finden das Buch im Buchshop. |
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| Uwe Dankert: Wie Sie Ihre Stromkosten spürbar senken; Den Stromdieben auf der Spur |
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Wie Sie Ihre Stromkosten spürbar senken
Strom ist die edelste Form der Energie in unserem Leben. Wir sollten damit sorgsam umgehen. Als Energieträger ist Strom höchst flexibel, kann bequem transportiert und in viele Dienstleistungen wie Wärme, Licht und Unterhaltungsmusik umgewandelt werden.
Aus dem Inhalt des Buches:
Sie finden das Buch im Buchshop. |
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| Hans P. Martin, Harald Schumann: Die Globalisierungsfalle; Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand |
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Drei aufwühlende Herbsttage in San Francisco, Ende September 1995: Die Machtelite der Welt, 500 führende Politiker, Konzernchefs und Wissenschaftler, diskutieren hinter verschlossenen Türen das 21. Jahrhundert. Die Einschätzung der Weltenlenker ist verheerend: Nur mehr ein Fünftel aller Arbeitskräfte werde in Zukunft benötigt. Der überwältigende Rest — 80 Prozent - müsse mit > tittytainment < bei Laune gehalten werden, einer Mischung aus Entertainment und Ernährung am Busen (> tits <) der wenigen Produktiven. |
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| Johannes Pausch, Jörg Schauberger und Joan Davis: Mythos Wasser |
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Die Texte dieses Buches sind die Mitschnitte des Villacher Wassersymposiums 2003. |
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| Viktor Schauberger: Das Wesen des Wassers | |||
Originaltexte, herausgegeben und kommentiert von Jörg Schauberger; AT Verlag; ca. 380 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Skizzen; 2006. Kaum ein Wasserbuch, in dem er nicht zitiert wird: Viktor Schauberger, der legendenumwobene Wasserforscher. Es gibt zwar viele Bücher über Viktor Schauberger, aber bis auf eine Ausnahme (die Wiederveröffentlichung der Mahnschrift "Unsere sinnlose Arbeit") kein Einziges, in dem seine eigenen Texte im Mittelpunkt stehen. |
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| Enrique Heymann: Ein- und Ausfälle eines Hundertjährigen. |
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(D.K:) In der Januar-Ausgabe des Kommentar- und Informationsbriefes hatte ich das Buch von Enrique Heymann aus Buenos Aires/Argentinien besprochen. Das Buch heißt Ein- und Ausfälle eines Hundertjährigen. |
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| Vorwort aus der Broschüre: Ein Neues Ordnungsbild |
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Vorwort aus der Broschüre Ein Neues Ordnungsbild, geschrieben und erschienen 1960. Sie finden die Broschüre in der beiliegenden Bücherliste. |
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| Brigitte Hamann: Reise zum Lebensziel |
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Das Taschenbuch Reise zum Lebensziel von Brigitte Hamann biete ich in der beiliegenden Bestelliste an. |
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| Die Jungdeutsche Denkschrift - Denkschrift zur Wahlrechtsreform | |||
(Die Buchvorstellung ist in den 60er Jahren geschrieben worden.) Die Denkschrift wurde ursprünglich entworfen im Hinblick auf den Auftrag des Bundesministers des Innern Paul Lücke an den Wissenschaftlichen Beirat für Fragen der Wahlrechtsreform. Diese Reform kann in der heutigen Weltlage nicht anders denn als politische Reformation durchgeführt werden. Ihre Notwendigkeit trifft zusammen mit der Regierungserklärung des Bundeskanzlers Brandt, nach der er ein Kanzler der inneren Reform sein wolle. Da das Wahlrecht als das wichtigste Freiheitsrecht des Bürgers über den demokratischen Charakter des Staates entscheidet, deckt sich die Stellungnahme zum Bericht des Wissenschaftlichen Beirats für Fragen der Wahlrechtsreform mit der zur Reformabsicht des Kanzlers. Die Denk-schrift nimmt damit zu beiden gleichzeitig Stellung. Ist das gegenüber dem Beiratsbericht bis ins einzelne möglich, so in Bezug auf die Reformabsicht des Kanzlers nur grundsätzlich. |
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| Der nationale Friede am Rhein | |||
(Artur Mahraun in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrunderts) Die nachfolgende Schrift wurde auf Anregung aus weiten Kreisen aus der Tageszeitung des Jungdeutschen Ordens, “Der Jungdeutsche“, abgedruckt. Ihr Zweck soll sein, dem Wust von Entstellungen zu begegnen, dem die hier vertretenen Gedankengänge ausgesetzt waren. Der Zeitpunkt der Drucklegung wird durch zwei Ergebnisse illustriert, welche geeignet sind, den Ernst des hier dargelegten Problems zu unterstreichen. Am Tage vorher bekannte sich Kapitän Erhardt zu der Tatsache, daß in heutiger Lage keine andere Außenpolitik, als eine solche der Verständigung möglich sei. Wenige Tage vorher fand in französischen Blättern eine bemerkenswerte Unterhaltung zwischen deutschen und französischen Politikern statt, in denen ein deutsch-französisches Militärbündnis empfohlen wurde, wobei das Verhältnis der Heeresstärken 3:5 sein sollte. Die französische Presse hat diese mit großer Spannung verfolgte Unterhaltung nicht ablehnend, sondern zum Teil zustimmend beurteilt. Dem Studium dieser Schrift möchte ich auch das Ergebnis des so schwer umstrittenen „Patrouillenrittes“ vorausschicken. Ich möchte dieses Ergebnis dahin zusammenfassen, daß in Frankreich der Wunsch nach einem realen und endgültigen Ausgleich mit Deutschland viel stärker ist, als in Deutschland im allgemeinen angenommen wird. Bis in die Kreise der höchsten französischen Politiker hinein wird eine solche Lösung mit voller Zustimmung als die beste anerkannt. Ich halte es daher für unbedingt notwendig, daß gerade die nationalen Kreise in Deutschland sich eingehender ala bisher mit diesem Problem befassen. ....... |
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| Die politische Nachbarschaft - Ein legitimer Ort für die Willensbildung im überschaubaren Kreis | |||
(D.K.) Die knappen Sätze dieser Schrift können und sollen nicht irgendeine Gruppe von Menschen, die sich der Nachbarschaft widmen, in allen Einzelheiten programmatisch festlegen. Sie sollen vielmehr eine erste allgemeine Orientierung über die Aufgaben und die Möglichkeiten darstellen, die sich dem Menschen heute in der Globalgruppe „Nachbarschaft" als einem natürlichen Glied der Gemeinde auch auf dem politischen Felde eröffnen — wenn er sie zu erschließen versteht. |
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| Grenzen des Wachstums - Das 30-Jahre-Update | |||
(Gottfried Hilscher) Ideologen, Politpropagandisten und Interessenvertreter tun sich leicht. Schon ein Schlagwort, das sie wie eine Monstranz vor sich her tragen, kann ausreichen, ihre Heilsbotschaft anzuzeigen. „ Deutschland braucht Wachstum, jetzt", läßt die „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" prominente Politiker verkünden. Das Rezept folgt umgehend nach „Und so geht's“: Steuern senken, Bildung fördern, Arbeit bezahlbar machen, Bürokratie stoppen. - Wer viel fragt, weiß der Volksmund, kriegt viele Antworten. |
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| Enrique Heymann: Für die Olympiade habe ich kürzlich abgesagt |
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(D.K.) Das Buch, welches ich Ihnen vorstellen werde, fällt ein wenig aus dem Rahmen. Es ist die Zusammenstellung von Leserbriefen, die Enrique Heymann in den letzten zehn Jahren für das inzwischen 128 Jahre alte ARGENTINISCHE TAGEBLATT geschrieben hat. Ich hatte in der letzten Ausgabe des Kommentar- und Informationsbriefes anläßlich des 100. Geburtstages des Autors eine Würdigung unter dem Titel “Für die Olympiade habe ich kürzlich abgesagt” abgedruckt. Heymann ist nicht nur Leser des ARGENTINISCHEN TAGEBLATTES sondern auch der NEUEN POLITIK, was ich übrigens der argentinischen, deutschsprachigen Zeitung zu verdanken habe. |
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| Amon Barth: BREIT - Mein Leben als Kiffer |
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(D.K.) Anlaß, das rororo-Taschenbuch > BREIT - Mein Leben als Kiffer < von Amon Barth zu lesen, ist ein teilweise vergleichbarer „Drogenfall“ in meiner unmittelbaren persönlichen Umgebung. Ich habe selber keinerlei Drogenerfahrung, auch nicht mit einem nachhaltigen Alkohol- oder Zigarettengebrauch. Ich wollte durch die Lektüre des Taschenbuches Erkenntnisse gewinnen, die es mir vielleicht möglich machen, dem Betroffenen besser verstehen und auch helfen zu können. |
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| Drei Bücher von Gotthard Barth - Teil II + III | |||
| (Dieter Kersten) In der Ausgabe Mai 2006 des Kommentar- und Informationsbriefes stellte ich Ihnen das Buch von Gotthard Barth > Der gigantische Betrug mit Albert Einstein. < vor. Es folgt als Erstes die Vorstellung des Buches > Licht aus den Atomen - Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der griechischen Dialektik <. Der Text stammt von Gotthard Barth: Die große Krise der Physik begann vor hundert Jahren mit dem Versuch von Michelson in Potsdam 1881 und der Entdeckung des Radiums durch Marie Curie 1898. Die Theorie des 20. Jahrhunderts brachte nichts als mathematisch-formale Abwandlungen. Die Grundfragen der Krise wurden nicht einmal berührt. Ganz erstaunlich und völlig unbekannt ist, daß vor zweieinhalb tausend Jahren die griechischen Dialektiker das Grundproblem der Physik: "Wie wirken zwei Körper aufeinander?" eingehend und mit höchstem Scharfsinn behandelt haben. Der die Philosophie beherrschende Platon befaßte sich nur mit den höchsten Dingen, mit der unsterblichen Seele und den an einem jenseitigen Ort befindlichen Ideen. Im Gegensatz dazu untersuchten die Pythagoräer in Süditalien, die Heraklitäer in Kleinasien, die Sophisten in Athen, aber auch die Schüler des Parmenides in Elea, die niederen Dinge der Wirklichkeit, in der wir leben. Was absolut, für sich ist, ist auch nicht für uns. Wir können es nicht einmal denken. Es ist überhaupt nicht. Gegen Platon erklärte "der Fremde aus Elea" in Platons Dialog "Sophistes": "Ich sage also, was nur irgendein Vermögen besitzt, es sei nun, ein anderes zu irgendetwas zu machen, oder, wenn auch nur das Mindeste von dem Allergeringsten zu leiden, und wäre es auch nur einmal, das alles sei wirklich. Ich setze nämlich als Erklärung fest, um das Seiende zu bestimmen, daß es nichts anderes ist, als Vermögen, Kraft. Ganz im Gegensatz zu diesen grundlegenden Erkenntnissen untersuchte die mechanistisch-mathematische Theorie der letzten Jahrhunderte den Einzelkörper, der im leeren Raum strahlt. Ansätze zu einer Zweikörperphysik finden wir in der Neuzeit bei Newton, in seiner Aussage: Zwei Körper sind gegeneinander schwer. Sonst aber bleibt Newton in seinen Axiomen der Bewegung beim Einzelkörper, der von Kräften beschleunigt wird. Mehrfach habe ich versucht, diese unterschiedlichen Auffassungen Newtons zu vereinen, z.B. "Energie, als Funktion der Zeit mv, als Funktion des Weges mv. Für Newton war es unvorstellbar, daß tote, unbelebte Materie Ursache einer Bewegung sein könne. Eine Wirkung in die Ferne, die Beschleunigung der Erde durch die Masse der Sonne, hielt er für absurd. Newton folgte unbedenklich der Philosophie Descartes, für den Gott die Ursache jeder Bewegung war. Heute haben wir diese Bedenken nicht mehr: Die Sonne ist die Ursache der Lichtwirkung und der Erwärmung der Erde und Ursache der Gravitation. Newton hatte noch einen Überblick über die Gesamtheit des damals bekannten physikalischen Wissens. Erst seine Nachfolger entwickelten in der so genannten Höheren Mechanik rein mechanistische Vorstellungen. Noch heute ist den Physikern, wie bei John Locke im 17. Jahrhundert, eine andere Wirkung von Körper zu Körper als durch Druck und Stoß nicht vorstellbar. Alle Theorien unseres Jahrhunderts über die Lichtemission und über die Wirkung des Lichtes von der Quelle zum Empfänger sind rein mechanisch - oder nebulos mathematisch. Das Licht ist ein Teil der unüberschaubaren Vielfalt von Wechselwirkungen, die in unserer Wirklichkeit alles mit allem verbinden. Sieht man in der Natur ein Ganzes, in dem jeder von unserem analysierenden Denken herausgegriffene Teil mit allen anderen Teilen in ununterbrochener Wechselwirkung steht, dann erscheint es uns nicht absurd, daß ein Teil auf einen anderen Teil des Ganzen wirkt. Eine physikalische Veränderung an einem Teil des Ganzen verursacht eine Wirkung an einem anderen Teil des Universums. Die Zeit t zwischen der Aktion an dem einen Körper und der Reaktion an dem anderen Körper ist der räumlichen Entfernung r der beiden Körper proportional: t=r/c. c ist eine Proportionalitätskonstante, die die Zeit t und den Abstand r miteinander verbinden. Notwendig hat c die Dimension einer Geschwindigkeit. Zwischen Aktion an einem Körper und Reaktion an dem anderen Körper liegen nur Raum und Zeit, als wesentliche Elemente der physikalischen Wirklichkeit. Etwas physikalisch Wirkliches, physikalisch Wirkendes ist im leeren Raum zwischen Quelle und Empfänger in keiner Weise zu beobachten. Die Frage nach der Lichtemission, das Problem der elementaren elektrischen Oszillatoren, die das Licht verursachen, führt zu einer umfassenden Untersuchung über die Entstehung der heutigen mechanistisch-mathematischen Atomtheorien. Die Einsteinkritik wird in wenigen Jahren mit Einstein vergessen sein. Die arrogante Ignoranz der modernen mathematischen Theorien wird, wie einst die "Naturphilosophie" bei Schelling und Hegel, als beschämender Irrweg der Wissenschaft ein Ende finden. Allein die Anfänge eines neuen Denkens werden die gewaltige Katastrophe der Wissenschaft überdauern. Meine Dipoltheorie des Lichtes ist der physikalische Teil des modernen Ganzheitsdenkens. + + + (D.K.) Es folgt jetzt die Vorstellung des Buches > RATIONALE PHYSIK - Grundlagen einer Wissenschaft <, erschienen 1962 im Verlag Wissen im Werden. Der Text stammt von Prof. Dr. Stjepan Mohorovicici: In diesem hochinteressanten Buch von Gotthard Barth werden die Grundlagen der modernen Physik vom philosophischen, physikalischen und sozialen Gesichtspunkte erörtert. Um die sonderbare Entwicklung der neuen Theorien besser verstehen zu können, gibt der Autor eine flüchtige, aber treffliche Parallele mit der Entwicklung der Kunst. In erster Linie trachtet der Autor genau zu erklären, was wir unter der „rationalen" Physik verstehen wollen, da in neuester Zeit diese Bezeichnung verspottet wurde, wo den betreffenden Fachleuten — wahrscheinlich aus Unkenntnis — entgangen ist, daß z.B. schon über hundert Jahre eine „mécanique rationelle" bestanden hatte! Weiter sind sehr bedeutend die Betrachtungen über den Totalitätsanspruch der mathematischen Theorie, welcher sich in der Geschichte der Wissenschaft quasiperiodisch aufdrängte. Aber die großen Mathematiker beschränkten sich nicht nur auf die Systeunatisierung und Berechnung der gemachten Beobachtungen, sondern sie wollten selbst schöpferisch die Welt gestalten, wo sie gewisse Harmonien vorausgesetzt hatten. Pythagoras, Philolaos, Ptolemäus, Kepler, Newton, Laplace, Maxwell, Planck, Einstein, Heisenberg u. a. sind bekannte Beispiele dafür. Weiter zeigt der Autor, daß die Aristotelische Logik der wirklichen Natur und auch unserem Denken nicht völlig adäquat ist. Dagegen schreiben die modernen physikalischen Theorien der Natur logisch und mathematisch vor, wie sie zu sein hat, und dadurch entsteht ein innerer Widerspruch. Um die Natur logisch zu erfassen, müssen wir erst definieren, d. h. künstlich Grenzen setzen, welche notwendig ganz willkürlich sind. Somit kommt der Autor zu dem Schluß, daß wir nur eine solche künstlich definierte und endliche Welt mit unserem rationalen Denken voll erfassen können; aber die logisch konstruierte Welt wird sich mit der wirklichen Welt nicht ganz decken. Der Autor hebt deshalb die Kantsche Feststellung hervor: „Der Verstand schöpft seine Gesetze (a priori) nicht aus der Natur, sondern schreibt sie dieser vor" (womit der Rezensent nicht ganz einverstanden ist). Sein wertvolles Buch schließt der Autor mit Betrachtungen über die Einheit der Welt, und er ist überzeugt, daß wir mit unserem endlichen Verstand eine umfassende Einheit (Individuum) und besonders die Einheit der Welt überhaupt nicht fassen können. Das einzelne Individuum ist nämlich nur ein Teil einer größeren, übergeordneten Struktur, die wieder nicht ein Komplex diskreter Bausteine ist, sondern eine organisierte Summe, die sich selbst im Laufe der Zeit entwickelt hat. Deshalb ist es unmöglich, aus den physikalischen und chemischen Elementen die Funktion der höheren Struktur abzuleiten, wie dies der primitive Materialismus des 18. und 19. Jahrhunderts machen wollte. Der Autor gibt zu, daß die Naturgesetzlichkeit unbedingt und unabänderlich gegeben ist, während das Geschehen selbst unbegrenzte Variationen zuläßt. Deshalb ist die Natur streng kausal und frei zugleich: im Endlichen ist sie streng determiniert, im Grenzübergang aber frei. Nach dem Autor sind Gesetz und Zweck in der Natur nicht voneinander trennbar, doch muß man eine allgemeine Gesetzlichkeit, die Kausalität im ganzen, von den einzelnen Naturgesetzen unterscheiden, da ohne allgemeine Kausalität eine geordnete Welt — ein Kosmos — nicht möglich wäre. In unserem Jahrhundert wurde die Einheit der Welt von zwei Seiten her näher gebracht: erstens, durch die Annahme eines Weltfeldes, was zur Aufstellung verschiedener Weltformeln führte, und zweitens durch eine ganz bestimmte Rechenmethode; dabei wird jede andere Art der Naturforschung „prinzipiell" verworfen. Es genügt also, nur den Gebrauch des Algorithmus zu erlernen und die Zuschauer durch die fertigen Resultate zu verblüffen, da in der Mathematik das Irrationale und die unbewußte Intuition eine hervorragende Rolle spielen. Für den Autor ist eine Teilung der Natur in eine rational erfaßbare Makrophysik und in eine irrationale und nichtverstehbare Mikrophysik eine bloße Willkürlichkeit. Nirgends in der Natur sind Grenzen zu finden und künstliche Grenzen haben nur menschliche Zwecke, weil es dem Menschen nicht möglich ist, über die Natur hinaus zuschreiten. Endlich hat die Naturphilosophie neue und sehr anregende Gedanken erhalten, und der Autor stellte sich uns als ein tiefer Denker vor. Sein Buch verdient nicht nur gelesen zu werden, sondern man muß es studieren. Dies empfehlen wir allen Naturforschern, besonders den Physikern sowie den Studierenden, da dieses Buch sehr klar und leicht verständlich verfaßt ist — ein Zeichen, daß der Autor diese Probleme vollkommen klar erfaßt hat. |
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| Drei Bücher von Gotthard Barth - Teil I | |||
| (Dieter Kersten)
Es ist mir gelungen, eine begrenzte Stückzahl von drei Büchern
des Einsteinkritikers Gotthard Barth (1912-1996) zu erwerben. Ich biete
alle drei Bücher in der beiliegenden Bestelliste und im Internet (Buchversand)
an. Die Vorstellungen der Bücher muß ich in den gedruckten Ausgaben
in drei Teilen bringen, weil ich nicht mehr Platz zur Verfügung habe. Ich lernte Gotthard Barth Ende der 80ger Jahre des vorigen Jahrhunderts zusammen mit Bernhard Schaeffer während unserer Besuche in Österreich kennen. Gotthard Barth und seine Frau Grete wohnten damals im österreichischen Weinviertel, nahe der damaligen tschechoslowakischen Grenze, in einem alten, mehrstöckigen Zollhaus. Bernhard Schaeffer und ich genossen mehrmals die Gastfreundschaft von Gotthard und seiner Frau und wohnten auch im Haus. Ich lauschte den Fachgesprächen, die die Physiker Bernhard Schaeffer und Gotthard Barth über Albert Einstein im besonderen und die Physik im allgemeinen führten und beteiligte mich selbst an den Gesprächen über Philosophie und Politik. Gotthard und Grete waren umfassend gebildete Menschen, mit denen es sich lohnte, über Gott und die Welt zu diskutieren. Wir haben aber auch die nahen Weinbauern gemeinsam besucht und den köstlichen Wein genossen. In diesem alten Zollhaus gab es eine von Gotthard eingerichtete Druckwerkstatt, in der er einen Großteil seiner Publikationen selbst druckte. Er setzte mit seinen Bleilettern seine Texte selbst und druckte sie mit eine mechanischen Druckmaschine, die er mit einem Fußpedal bewegte. Diese Druckwerkstatt war nicht nur eine Marotte; sie war aus finanziellen Überlegungen heraus entstanden. Gotthard Barth und seine Frau hatten in ihrem Leben mehrere Kinder großgezogen und das finanzielle Polster, ein Buch drucken zu lassen, war gering. Wer druckte schon ein Buch eines physikalischen Außenseiters auf eigenes Risiko? Wenn Sie mir die berechtigte Frage stellen, weshalb Sie sich mit Einsteinkritik befassen sollen, dann möchte ich Sie darauf hinweisen, daß jede Wissenschaftsrichtung eine bestimmte Philosophie und auch Vorgehensweise in der Anwendung (Technik) zur Folge hat. Sollte die Einsteinkritik, und nicht nur die von Gotthard Barth, berechtigt sein, so muß eine solche Kritik automatisch zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen führen. Ich denke da auch an andere (neue) Techniken der Energiewandlung, die u.U. einen unmittelbaren Einfluß auf unser Leben haben werden. Deshalb ist es fast eine Bürgerpflicht, sich auch mit Einsteinkritik zu befassen, wobei mit Sicherheit diejenigen Unrecht haben, die eine solche Kritik von vornherein und möglicherweise sogar ungeprüft zurückweisen. Es folgt jetzt die Vorstellung des Buches > Der gigantische Betrug mit Albert Einstein. < Der nachfolgende Text wurde von Gotthard Barth geschrieben: > Der Holländer H. A. Lorentz, die Engländer Fitzgerald und L. Larmor, der Franzose H. Poincare hatten — physikalisch und mathematisch dilettantisch — eine ALS-OB-Theorie zusammengebastelt. A. Einstein ließ das „ALS-OB" weg (v. Laue). Der Maschinenbauingenieur (Polytechnikum Zürich) W. C. Röntgen (Nobelpreis 1901) machte den 21-jährigen Fachlehrer (Polytechnikum Zürich) A. Einstein zum ständigen wissenschaftlichen Mitarbeiter der „Annalen der Physik". Abraham F. Joffe, Röntgens Assistent (Doktorat „summa cum lande", Mitglied der Moskauer Akademie der Wissenschaften) nannte den etwas älteren Einstein einen „ungeschickten Schullehrer" (1956). Joffe war es nicht möglich, Jahr für Jahr (wie Einstein) zwei bis fünf Arbeiten in den Annalen zu veröffentlichen. Nobelpreisträger Röntgen verstand von dem, was Einstein zusammenschrieb, nichts. In allen Fachschriften gibt es Gefälligkeitsunsinn. Erst Max Planck und Max v. Laue machten die dilettantischen Referate Einsteins zu hoher Wissenschaft. Wider besseres Wissen bauten Planck und sein Assistent Laue den mathematisch völlig unbegabten Fachlehrer zum größten mathematischen Genie aller Zeiten auf. Einstein war naiv genug, diesen teuflischen Coup nicht zu durchschauen. Erst um 1920 wußte Einstein, was er 30 Jahre später seinem Jugendfreund Solovine schrieb: „Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, daß er standhalten wird." < |
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| Alfred Strigl, Herbert
Rauch: Die Wende der Titanic |
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| Alfred Strigl, Herbert
Rauch Wiener Deklaration für eine zukunftsfähige Weltordnung oekom verlag; 2005; 320 Seiten € 20,- (Gottfried Hilscher) Die Titanic war ein großer "Musikdampfer", der 1912 im Nordatlantik mit einem Eisberg kollidierte und unterging. Befindet sich das "Raumschiff Erde" auf verhängnisvollem Kurs, den der Mensch, der die Masse in Fahrt gebracht hat, nicht mehr zu ändern vermag? Der Buchtitel will andeuten, daß ein Wendemanöver denkbar und möglich ist, der gefahrvollen Titanic-Situation der Menschheit und ihres Lebensraumes zu entkommen, Die hier vorgestellte "Wiener Deklaration" bezeichnet Ernst Ulrich von Weizsäcker in seinem Vorwort als "ein wichtiges Flaggschiff auf der Diskurs-Reise zum Kontinent der Nachhaltigkeit". Den Leser erwartet kein konzises Rezeptbuch nach der Art sattsam bekannter Parteiprogramme und Manifeste von Regierungen oder globaler politisch wirksamer Organisationen. Zusammengetragen wurden vielmehr die Ergebnisse, die in den letzten Jahren im Rahmen eines informellen Netzwerkes ehrenamtlich tätiger, an grundsätzlichen gesellschaftlichen und politischen Themen interessierter Menschen erarbeitet wurden. Das ist erfrischend und zeigt, zu welchen Denkanstößen gesunder Menschenverstand fähig ist, der sich von üblichen Denkschablonen und Lehrmeinungen befreit. Sie sind zumindest nicht weniger nachdenkenswert als das, was die Medien Tag für Tag in die öffentliche Diskussion bringen - und vermelden müssen, weil es aus prominentem Munde kommt. Als Alfred Strigl, Biochemiker und Wirtschaftswissenschaftler, Geschäftsführer am Österreichischen Institut für Nachhaltige Entwicklung (ÖTN) und Präsident der Organisation European Sustainable Development (ESD) das Buch der Schweisfurth-Stiftung in München vorstellte, kleidete er den notwendigen und realisierbaren Wandel in eine der Tierwelt entliehene Metapher: Einer frißt den Anderen. Und was macht die Raupe? Sie verwandelt sich in einen Schmetterling und fliegt davon. Die konkreten Anforderungen an ein zukunftsfähiges Gesellschaftssystem, die rund zwei Drittel des Buches füllen, werden in einem "Leitbild" zusammengefaßt. Auszüge daraus: 1. Die Welt, die wir schaffen und in der wir leben wollen, wird geprägt sein von dauerhafter Lebensqualität für alle Menschen. Sie soll Raum bieten für alles Leben. 2. Die Basis unserer Vision sind achtsames Miteinander und gegenseitige Wertschätzung in einer "offenen Gesellschaft", in der alle Menschen und nach-kommenden Generationen sowie alles Leben "wohl bestehen können". 3. Die Natur wird in ihrem Eigenwert anerkannt und an keinem Ort unumkehrbar geschädigt. 4. Die gesellschaftliche Entwicklung orientiert sich an den Grenzen der Natur. Kurzfristige Interessen stehen mit den langfristigen ökologischen und sozialen Bedürfnissen im Einklang. 5. Eine gesicherte Existenz ermöglicht jedem Menschen eine rücksichtsvolle Entfaltung seiner Neigungen und Talente. 6. Die großen Errungenschaften der Menschheit sind unser Erbe. 7. Gerechtigkeit und kulturelle Vielfalt sind zentrale Leitwerte unserer Kultur. 8. Ein neues Welt-Ethos wird die gesamte Menschheit in Verbundenheit untereinander, in Liebe zur Erde und zu allem Lebendigen sowie in vorausschauender Einsatzbereitschaft freier Menschen umfassen. Der Energiefrage sind expressis verbis nur wenige Zeilen gewidmet. Der ausreichende Zugang zu Energie und Energie-Dienstleistungen sei ein Grundpfeiler für wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Knapp zwei Milliarden Menschen hätten keinen Zugang zu Elektrizität. Allein diese Zahl drängt dem Rezensenten den Wunsch auf, daß die die Aktivisten rund um die "Wiener Deklaration" die energietechnischen Optionen, die u.a. im NET- Journal publik gemacht werden, zur Kenntnis nehmen und diskutieren. Unkonventionell denkende Wissenschaftler und erfinderische Menschen arbeiten längst mit an "der Wende der Titanic". Sie berechtigen zu großer Hoffnung und Zuversicht. |
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| Andreas von Bülow: Im Namen des Staates |
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| Andreas von Bülow Im Namen des Staates CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste Piper Verlag GmbH; 636 S. TB € 12,90 (Friedrich Bargel) Geheimdienste sind in der Auswahl ihrer Methoden nicht besonders zimperlich. Das war mir schon klar. Aber so einen Abgrund an Hinterhältigkeiten hatte ich nicht erwartet. Jahrelang habe ich mich gewundert, daß die israelische Regierung mit den Palästinensern Friedensvereinbarungen abschließt und danach Terroranschläge von radikalen Palästinensergruppen erfolgen. Die Israelis hatten nun einen Grund, von den abgeschlossenen Verträgen wieder zurückzutreten. Der israelische Geheimdienst machte es möglich. Sein Einfluß reicht bis in die palästinensischen Terror-Organisationen. Auch das Attentat während der Olympiade in München wurde vom israelischen Geheimdienst gesteuert, um danach rigoros gegen mißliebige Palästinenserführer vorzugehen. Aber nicht nur der Mossad! Wer kommt schon auf die Idee, daß der CIA Terroranschläge im befreundeten Land Italien lanciert, bloß weil der amerikanischen die damalige italienische Regierung nicht besonders genehm war? Es gibt wohl weltweit kaum einen Terroranschlag, hinter dem kein Geheimdienst steht. Die Terroristen werden dabei als nützliche Idioten mißbraucht und haben keine Ahnung, für wen sie die Drecksarbeit machen. Das gilt wohl auch für Baader-Meinhof & Co. Die Geheimdienste finanzieren sich weitgehend über den Rauschgift-Handel und Waffen-Schmuggel. So muß kein Parlament die hohen Kosten bewilligen. Klar wird dann, daß der internationale Rauschgift-Handel nicht zu verhindern ist. Klar ist auch, daß es größere oder kleinere militärische Konflikte in der Welt geben wird, solange die Geheimdienste diese als Absatzmarkt brauchen. Da wundert es nicht, daß die Geheimdienste mit der Mafia und anderen Verbrecher-Organisationen zusammenarbeiten und auch mit politisch entgegengesetzten Geheimdiensten Geschäfte machen. Gegen die Geheimdienste ist die Mafia fast ein liebenswerter Verein. Es gibt ein parlamentarisches Kontrollgremnium, das die deutschen Geheimdienste überwachen soll. Andreas von Bülow war für die SPD während seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter Mitglied in diesem Kontrollgremium. Auch Peter Struck, ehemaliger Verteidigungsminister und jetzt Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestag, saß früher einmal in diesem Gremium und äußerte sich über diese Arbeit, als er sich von Reportern unbeachtet fühlte: "Da erfahren wir sowieso nur das, was eh schon in der Zeitung steht. Warum soll ich meine Zeit vertrödeln." Oberster Dienstherr für die Geheimdienste ist der Bundeskanzler oder jetzt die Bundeskanzlerin. Weiß Frau Merkel, was die Geheimdienste treiben? Beim Lesen dieses Buches geht der letzte Rest Vertrauen und Achtung für Spitzenpolitiker verloren. |
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| Silvio Gesell und die natürliche Wirtschafts-ordnung | |||
| Eine Buchbesprechung von Georg Otto, entnommen ALTERNATIVE 2000
Nr. 34, Jahresanfang 2000 Unter diesem Titel erschien im Gauke Verlag eine Textsammlung der Vorworte Werner Onkens zu den 18 Bänden "Silvio Gesell - Gesammelte Werke".. Diese Bände fassen das Lebenswerk Gesells in bestimmten Zeitabschnitten zusammen und beginnen mit der Zeit von 1891 - 1894. W. Onken schreibt dazu im Vorwort, daß diese Jahre "die Geburtsstunde der Freiwirtschaft darstellen". Aus dieser Zeit sind leider keine Selbstzeugnisse erhalten geblieben, die über die näheren Umstände dieser geistigen Geburt Auskunft geben könnten. Allein im Vorwort zu seinem Buch "Die Anpassung des Geldes und seiner Verwaltung an die Bedürfnisse des modernen Verkehrs", erschienen 1897, hat Silvio Gesell darüber etwas mitgeteilt. Darin heißt es unter anderem, "als einziges Material für meine Untersuchungen besaß ich die Inschrift der Münzen und einen Schatz persönlicher Beobachtungen, die ich in der Praxis als Kaufmann gemacht hatte". Onken schildert , daß vor und nach Gesell kein ökonomischer Theoretiker erfolgreich in der Wirtschaft tätig war. Viele führende Ökonomen kamen aus anderen Berufen: Quesnay, Begründer der Physiokratie (Herrschaft der Natur), war Arzt, Adam Smith begann als Astronom, Gossen war Mathematiker, Marshall Theologe, Carl Menger Journalist. Onken erwähnt dies, um Gesell zwischen den "Höhen der Wissenschaft" und den "Niederungen der Praxis" darlegen zu lassen, daß er die "Praxisferne vieler Theoretiker der Ökonomie verantwortlich machte, daß sie das Geld als harmlosen Geldschleier betrachteten, der keinen Einfluß auf die realen Vorgänge habe.", so Gesell im Vorwort zur "Neuen Lehre vom Geld und Zins." Eine weitere Erklärung für die Mißachtung des Geldes durch die Ökonomen sah Gesell darin, "...daß die Theorie dieses heiklen Stoffes Kenntnisse voraussetzt, die man eigentlich nur im praktischen Handel erwerben konnte und daß der Handel zumeist solche Naturen anzieht und fesselt, die theoretischen Untersuchungen abhold sind ...wie lange ist es übrigens her, daß der Handel zudem als anrüchig angesehen wurde (Merkur, der Gott der Kaufleute und der Diebe) und sich ihm vorzugsweise solche Elemente zuwandten, die auf der Schule nicht mitkamen." Wie schon in der seit langem vergriffenen Biographie des verstorbenen Schweizer Nationalrates Werner Schmid über Gesells Leben zu erfahren war, hatte sich Gesell anfänglich nur der Wirtschaftstheorie gewidmet, weil er sein Geschäft in Südamerika vor den Schäden bewahren wollte. Onken schreibt dazu: "Es war lediglich das Bestreben, sein Geschäft vor den schädlichen Auswirkungen der konjunkturellen Krisen zu schützen, dem Gesell den Anstoß zu seinen theoretischen Studien verdankte. Eine wirtschaftswissenschaftliche Vorbildung besaß er nicht, was er im nachhinein als einen Vorteil ansah: "Der Mangel an Vorurteilen resp. die völlige Unbefangenheit, mit welcher ich an die Arbeit ging, führte mich auf geradem Wege meinem Ziele zu, ohne überhaupt auf irgendeine der zahllosen Schwierigkeiten zu stoßen, in welche Nationalökonomen verwickelt sind." Silvio Gesell beobachtete sehr genau die Entwicklung der Konjunktur, besonders die der Preise. Er entwarf Tabellen und wertete das ihm vorliegende Zahlenmaterial statistisch aus. Dabei stieß er unbeabsichtigt auf die Grundfragen der modernen Geldwirtschaft: "Diese Tabelle erwies sich nun als eine wahre Fundgrube der merkwürdigsten Entdeckungen, verblüffender Tatsachen." Mit den Worten "Ich fand..." beginnen zahlreiche der folgenden Absätze in jenem Vorwort, in dem Gesell 1897 schilderte, wie er schrittweise zu seinen ersten Erkenntnissen auf dem Gebiet des Geldes und der Währung gelangt war. Die praktische Anwendung seiner theoretischen Erkenntnisse gestattete es Silvio Gesell, sein Unternehmen erfolgreich durch die Krise hindurchzuführen: "Mir war die Theorie nicht grau, bares Geld war sie mir", schrieb er darüber später in seiner Münchener Verteidigungsrede. Daß jemand - wie in der Werbung für "El sistema monetario argentino" geschehen - gleichzeitig für eine Reform des Geldwesens und für ein selbst erfundenes und konstruiertes Gerät zum Befeuchten der Finger beim Geldzählen wirbt, ist wohl ein einmaliges Kuriosum. Es ist typisch für Gesell und läßt schlaglichtartig die in ihm verkörperte Einheit von Praxis und Theorie erkennen. Der praktische Erfolg seiner Theorie vermittelte Gesell jenes Selbstvertrauen, das er benötigte, um sich allein auf weiter Flur gegen die vorherrschende Theorie vom "inneren Stoffwert" des Geldes zu stellen und den Kampf für eine naturgemäße Neuordnung des Geldwesens aufnehmen zu können." Die meist als Frühschriften Gesells angegebenen Texte "Die Reformation des Münzwesens als Brücke zum sozialen Staat", "Nervus Rerum" und "Die Verstaatlichung des Geldes" sind nach Onken vermutlich erst nach dem nachträglich veröffentlichten Erstmanuskript "El systema monetario argentino" entstanden. Waren es doch gerade die Argentinischen Währungskrisen, die Gesell zu seinen Forschungen anregten. Und war das in "El systema" proklamierte Ziel der Währungsstabilität genau seine Interessenlage als Kaufmann, so wird in den drei ersten Veröffentlichungen die Währungsstabilität bereits "ein Mittel zum Ziel, nämlich als Brücke zum sozialen Staat." Innerhalb kurzer Zeit wurde aus dem eigennützig handelnden Kaufmann der Sozialreformer mit dem gesamtmenschheitlichen Ziel der "Lösung der sozialen Frage." Wie Gesell die soziale Frage bereits in diesen ersten drei Schriften lösen wollte, beschreibt W. Onken: "... nicht in einer Abschaffung oder staatlichen Umklammerung der Marktwirtschaft, sondern in ihrer Vollendung durch ein den Ordnungsprinzipien der Natur entsprechendem Geldwesen. Anders als Karl Marx, der ein zwiespältiges Verhältnis zur Arbeitsteilung hatte und am "Fetischcharakter" der Ware Anstoß nahm, erkannte Gesell in der Arbeitsteilung eine Möglichkeit, wie die menschliche Gesellschaft sich zum Vorteil aller ihrer Mitglieder innerlich ausdifferenzieren kann. Doch wenn eine Gesellschaft sich durch eine solche Teilung der Arbeit nicht auflösen und wenn die Teilung der Arbeit übersteigert werden soll, bedarf es eines Mittels, das die spezialisierten Teile wieder zu einem Ganzen zusammenfügt. Als ein solches soziales Bindeglied betrachtete Gesell das Geld. Die bekannten Krisen mit ihren Schwankungen des Geldwertes und der Arbeitslosigkeit, mit der privaten, staatlichen und internationalen Verschuldung sowie der Fehlsteuerung der Produktion führte er darauf zurück, daß dieser "Nervus Rerum" seine soziale Integrationsfunktion nur mangelhaft erfüllt. Anders als die meisten Ökonomen seiner Zeit dachte Silvio Gesell nicht mechanistisch. Er stellte sich die Gesellschaft und Wirtschaft nicht wie Adam Smith als ein automatisch funktionierendes Uhrwerk vor oder wie Karl Marx als eine Masse von Produktivkräften, deren Einsatz der Staat technokratisch planen könne. Vielmehr erblickte er darin einen sich selbst steuernden sozialen Organismus, dessen Krisensymptome darauf hindeuten, daß diesem Organismus die Kraft fehlt, größere Gleichgewichtsstörungen selbsttätig wieder zu heilen. Die Überwindung der Krisen stellte er sich mithin nicht als ein Resultat von Symptomkuren wie Subventionen oder staatliche Interventionen in den Markt vor, sondern als eine organische Hilfe zur Wiedereinregulierung der Geldströme, über die letztlich alle Selbststeuerungsvorgänge im sozialen Organismus dezentral vermittelt werden. Gesell erwartete, daß in einem System vernetzter wirtschaftlicher Regelkreise, d.h. in einer interdependenten Ordnung, die vielfältigen Krankheitssymptome allmählich von selbst verschwinden, sobald die tiefere monetäre Ursache der Störungen des Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage behoben wird. Silvio Gesells Denken in ganzheitlichen Ordnungen kommt auch in seinen zahlreichen Versuchen zum Ausdruck, die komplexen Auswirkungen einer organischen Reform des Geldes auf den sozialen Organismus deutlich zu machen. Während es Karl Marx wohlweislich unterlassen hat, sein kommunistisches Gegenbild zur kapitalistischen Marktwirtschaft in Einzelheiten auszumalen, hat Gesell seine Vorstellungen von einem "sozialen Staat" erstmals ausführlicher in "Nervus Rerum" dargelegt. Indem er besonders auf das Problem der Konzentration und Entflechtung der Produktionsmittel einging, wurde diese Schrift zugleich zu einer ersten Auseinandersetzung mit den Theorien von Marx, die in der "Verstaatlichung des Geldes" fortgesetzt wurde." Onken beendet das erste Kapitel seines neuen Buches über die "Gesammelten Werke" Silvio Gesells: "Wie bei der Geburt eines Menschen, so folgte auch auf die Geburt von Gesells Ideen eine Phase der schöpferischen Erholung. Gesell nutzte sie, um sich die einschlägige Fachliteratur zu beschaffen, seine Aussagen mit den in der Ökonomie vorherrschenden Lehrmeinungen zu vergleichen und sie zu überprüfen. Nach einer dreijährigen Pause erschien dann 1897 "Die Anpassung des Geldes und seiner Verwaltung an die Bedürfnisse des modernen Verkehrs". Es ist ein erster Versuch Gesells, das Wesentliche seiner Gedanken zusammenzufassen und theoretisch zu systematisieren. Aber trotz aller autodidaktischen Studien, die Gesell sehr intensiv betrieb, war ihm bewußt, daß es einer noch engeren Vertrautheit mit den Theorien der Ökonomen bedurft hätte, um seine aus der Praxis gewonnenen Erkenntnisse in die geschichtliche Entwicklung der ökonomischen Theorien einzuordnen und sie in diesem Rahmen theoretisch zu formulieren. In der Hoffnung auf eine Annäherung und polare Ergänzung von theorieferner Praxis un | |||