Buchrundschau - Besprechungen  
  Die hier besprochenen Bücher können Sie bei uns bestellen:  
(Unser gesamtes Buchangebot finden Sie unter der Rubrik: Buchversand.)  
       
 
 
 

Daniel Baumgartner: Sekem Im Puls der Zukunft

 
 

(D.K)  Ich erhielt Kenntnis von dem Buch Sekem Im Puls der Zukunft. Wie eine Vision Ägypten verändert von Daniel Baumgartner durch eine Buchbestellung eines Lesers. Leider konnte ich das Buch bisher nur im Schnelldurchgang sehr oberflächlich lesen. Ich finde, daß  dieses > Entwicklungsmodell einer Kultur- und Wirtschaftsgemeinschaft < eine beachtliche Leistung ist und damit auch für uns Deutsche und Europäer ein Vorbild sein sollte. Den Vorstellungstext habe ich aus dem Internet entnommen. Ich biete das Buch in der beiliegenden Bestelliste an.
Sekem, das Entwicklungsmodell einer Kultur- und Wirtschaftsgemeinschaft im modernen Ägypten, stößt auf wachsendes Interesse. Seit der Verleihung des alternativen Nobelpreises an diese Institution richten sich die Blicke immer zahlreicher auf diesen Verbund pädagogischer, medizinischer, landwirtschaftlicher und wissenschaftlicher Einrichtungen, dessen Erfolgsgeschichte erstaunlich ist.
Das Buch eröffnet in Text und Bild Einblicke in die Lebens-, Arbeits- und Begegnungsfelder dieser Pionierstätte und versucht ein Licht auf die Vision von Ibrahim Abouleish zu werfen, um die Fundamente sichtbar zu machen, die Sekem gelingen lassen.

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Erhard Eppler: Kavalleriepferde beim Hornsignal; Die Krise der Politik im Spiegel der Sprache

 
 

Im 1946 erschienenen Wörterbuch des Unmenschen zeigten Dolf Sternberger, Gerhard Storz und W. E. Süskind auf, in welcher Weise die Nationalsozialisten die Sprache manipulierten. In seinem neuen Buch unternimmt Erhard Eppler nichts Geringeres als eine Sprachkritik im Zeitalter der verwalteten Risiken. Große Risiken bestehen in der gegenwärtigen Situation nicht nur aufgrund der Umweltbelastungen, sondern auch infolge einer möglichen Zerstörung dessen, was allenthalben die politische Kultur genannt wird: Der Rechtsextremismus nimmt zu, ja, nach der Euphorie der Wiedervereinigung breitet sich eine wachsende Politikverdrossenheit aus. Eine der wesentlichen Ursachen hierfür erkennt Erhard Eppler in der Art, in der die Sprache in der Politik verwendet wird - ist Sprache doch das einzige Mittel, Zusammenhänge sichtbar zu machen, durch Argumente zu überzeugen und Konsens herzustellen. Folglich muß eine Kritik der gegenwärtigen Politik eine Kritik der gegenwärtigen Sprache sein. Und diese führt Erhard Eppler nicht von der Position des Sprachwissenschaftlers durch, sondern mit dem Erfahrungshintergrund seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Politiker. So ist kein parteipolitisches Buch entstanden, sondern eine anschauliche Darstellung und luzide Kritik der politischen Sprache. Erhard Eppler macht dem Leser durch die Analyse einzelner Worte und die beispielhafte Zerlegung typischer Äußerungen von Politikern deutlich, daß die vorgestanzten, die Denk- und Überzeugungsarbeit abnehmenden Floskeln, so George Orwell, wie Kavalleriepferde beim Hornsignal zur Verfügung stehen - und wenn sie sich dann ins politische Kampfgetümmel stürzen, werden Wahrheit, Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit von Politikern und Nichtpolitikern zu Opfern.

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Franz-Peter Mau: EM - Fantastische Erfolge mit Effektiven Mikroorganismen in Haus und Garten, für Pflanzenwachstum und Gesundheit  Ein Anwenderbuch.

 
 

Dem japanischen Agrarwissenschaftler Professor Higa ist es erstmals gelungen, aerobe und anaerobe Bakterienstämme miteinander zu verbinden. Das Resultat dieser Symbiose nennt er EM - "Effektive Mikroorganismen". EM-Produkte besitzen ein weites, vielfältiges Anwendungsspektrum, von der Steigerung der Bodenfruchtbarkeit bis zur genialen Hilfe im Haushalt. Innerlich angewendet dienen sie der Neutralisierung von Freien Radikalen und somit dem Zellschutz, fördern die Verdauung und wirken der Übersäuerung entgegen. Die fantastischen Anwendungsmöglichkeiten von EM werden in diesem Buch vorgestellt und leicht verständlich erklärt.
Franz-Peter Mau wurde 1952 in Düsseldorf geboren und studierte Anglistik, Amerikanistik, Geschichte und Kunst in Regensburg, Essen, Boulder/Colorado und Bremen. Er arbeitete als Gymnasiallehrer, Übersetzer, Kulturvermittler und Journalist. In der Kulturabteilung des Landes Bremen realisierte er u.a. das Projekt "Die 50er Jahre in Bremen". Er war leitender Redakteur der Zeitschrift "orte - Kunst für öffentliche Räume" und ist gegenwärtig als Projektmanager für einen Musikverlag tätig. Seit 1997 beschäftigt er sich intensiv mit EM und hat das Buch "Eine Revolution zur Rettung der Erde" übersetzt, das die Entwicklung von EM durch Professor Higa beschreibt

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Günter Hannich: Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise. Der Weg in den 3. Weltkrieg.

 
 

Die Aktienmärkte jagen von Rekord zu Rekord.

Es entsteht der Eindruck, daß jeder spielend ohne Arbeit reich werden kann.

Dieses Buch wird Ihnen die Augen öffnen: Wir stehen vor dem größten Börsenkrach, den die Welt je gesehen hat.

Unser Geldsystem wird an seinen inneren Widersprüchen zerbrechen. Weil die Politiker und die Hochfinanz mit ihren internationalen Machtkartellen alles daran setzen, die Stunde der Wahrheit so lange wie möglich hinauszuzögern, bläht sich das System immer mehr auf. Die Umverteilung des Kapitals von Arm nach Reich geschieht immer schneller.

Doch die Finanzblase wird platzen. Eine Weltwirtschaftskrise von ungeahntem Ausmaß wird die Folge sein. Sie wird für die meisten zu unbeschreiblicher Armut und Elend führen, am Ende sogar zu einem neuen Weltkrieg. Niemand von uns wird sich diesem Desaster der Währungssysteme und dem Zusammenbruch aller Börsen entziehen können.

Günter Hannich hat mit marktschreierischen Untergangsvisionen, trotz dieser mehr als beunruhigenden Feststellungen, nichts im Sinn. Seine Analysen sind präzise und fundiert. Sie münden in konkrete Strategien und sind von bestechender Logik.

Er hat so recht ... es tut richtig weh!

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Gary Allen: Die Insider

 
 

(D.K.) Das Buch von Gary Allen - Die Insider - ist ein Klassiker der "Verschwörungs-literatur" und wurde 1971 das erste Mal in den USA verlegt. Die vorliegende Ausgabe ist die 14. erweiterte Auflage 2001 in Deutschland und hat 246 Seiten.

Gary Allen ist ein ebenso außergewöhnlicher wie mutiger Zeitgenosse. Das Examen in Geschichtswissenschaft legte er an der Standford University ab, dann graduierte er an der California State University in Long Beach.

Während der folgenden zehn Jahre wurde ihm durch seine selbständigen Recherchen bewußt, in welchem Ausmaß das Geschichtsbild, das die Hochschulen vermitteln, durch Verschweigen wesentlicher Tatsachen manipuliert wird.

Seitdem ist es sein Anliegen, die wahre Rollenverteilung in Politik und Wirtschaft in das Interesse der Öffentlichkeit zu rücken. Sein in Millionenauflagen verkauftes Hauptwerk DIE INSIDER enthüllt das geheime Zusammenspiel der westlichen Hochfinanz mit den Kommunisten, das den Menschen in aller Welt durch die Lizenzpresse als unversöhnliche ideologische Gegnerschaft dargestellt wird.

DIE INSIDER vermitteln den Einstieg in ein weltweites Verschwörungsnetz, das die "NEUE WELT-ORDNUNG" zum Ziel hat und für die Menschheit den Abstieg in die Sklaverei bedeutet. Das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit ist in höchster Gefahr und erfordert daher von jedem einzelnen Bürger täglich Wachsamkeit und mutigen Einsatz zur Abwendung der Vermassung und totalen Kontrolle des Individuums.

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Albrecht Müller: Die Reformlüge; 40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren

 
 

Albrecht Müller, geboren 1938, studierte Nationalökonomie und war Redenschreiber von Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller. Von 1973 bis 1982 war er Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt, von 1987 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er lebt als Publizist, Unternehmens- und Politikberater in der Südpfalz und ist Herausgeber der Website www.NachDenkSeiten.de.

In seiner ebenso spannenden wie erhellenden Analyse deckt Albrecht Müller die Hintergründe des Reformwahns auf. Der Nationalökonom belegt: Wenn wir auf Investitionen setzen und das Vertrauen in die eigene Wirtschaftskraft stärken, anstatt den Staat kaputt zu sparen und unsere sozialen Errungenschaften preiszugeben, wäre die Krise rasch beendet.

"Albrecht Müller vertritt sehr entschieden eine Politik, die nicht resigniert, sondern sich auf das Potential besinnt, das wir in Deutschland haben."
Horst Seehofer


" Als politisches Buch eines der besten der letzten Jahre. "
Deutsche Welle


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Alexander Caspar: Der Weg aus der Sackgasse Wirtschaften in der Zukunft

 
 

Im Laufe der geschichtlichen Entwicklung sind aus dem menschlichen Wollen gesellschaftliche Einrichtungen entstanden. Man betrachtet sie als Gegebenheiten und richtet sich in Gedanken heute nach geschaffenen Tatsachen. Ein den Tatsachen gewachsenes Urteil gewinnt man, wenn man wie in dieser Schrift zu den fundamentalen Gedanken zurückgeht, die allen Einrichtungen zugrunde liegen und aus denen das Zusammenarbeiten der Menschen einer Gemeinschaft hervorgeht. Eben diesem Grundsatz folgt der Autor. Er legt dar, daß letztlich alles Wirtschaften auf der Landwirtschaft basiert. Alle nicht-landwirtschaftlichen Tätigkeiten leben vom Überschuß der Landwirtschaft (nicht zu verwechseln mit Überproduktion). Erst Arbeitseinsparungen durch Rationalisierungen versetzen die Landwirtschaft in die Lage, Menschen für andere Tätigkeiten freizustellen, indem sie deren Existenzgrundlagen miterwirtschaftet. Daher nehmen auch alle Preisbildungen von der Landwirtschaft und ihrer Produktivität ihren Ausgangspunkt. Der Wert aller außerhalb der Landwirtschaft hervorgebrachten Leistungen entspricht dem, was die von der Landwirtschaft Freigestellten in ihr zu ihrer Existenzgrundlage hätten leisten müssen. Darauf baut die Preisbildung auf. Davon leitet sich wiederum die Geldschöpfung ab und steht nicht mehr bloß in statistischem Zusammenhang mit dem Wirtschaftgeschehen.

Zum Autor: Alexander Caspar, Jahrgang 1934; nach Abschluß des humanistischen Gymnasiums 1953 Eintritt in eine mit der Industrie verbundene Züricher Privatbank. Viele Jahre Mitglied der Geschäftsleitung. Seit 1991 selbständiger Berater.

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Dieter Schmitt: Das Wasser-Praxisbuch; Praktische Informationen über Quell-, Leitungs- und Mineralwasser sowie über Wasser(nach)aufbereitungssysteme.

 
 

Wer in diesem Buch eine Darstellung oder den Vergleich verschiedener Wasser(nach) aufbereitungssysteme oder Verfahren zur Wasserverbesserung sucht, wird enttäuscht. Auf Grund seiner praktischen Erfahrungen und seines jahrelangen Interesses für Wasser beschreibt der Autor Dieter Schmitt Vor- und Nachteile der gängigen Wasser(nach)aufbereitungstechniken. Dadurch ist es möglich, sich bereits vor dem Kauf eine neutrale, umfassende und herstellerunabhängige Meinung zu bilden.

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Eva Schweitzer: Amerika und der Holocaust - Die verschwiegene Geschichte

 
 

Amerika galt lange als Hort der Freiheit und der Demokratie. Tatsächlich aber haben die Vereinigten Staaten bis in die 40er Jahre hinein mit dem Dritten Reich paktiert. Ein paar Beispiele:- Die restriktive Einwanderungspolitik der US-Regierung kostete Zehntausende jüdischer Flüchtlinge das Leben.- Die Union Banking Corporation von George W. Bushs Großvater finanzierte die Aufrüstung der Wehrmacht, zudem war er Mitinhaber einer Fabrik, die in Auschwitz Stahl produzierte.- Ford, General Motors und die Standard Oil der Rockefellers verkauften Fahrzeuge und Flugbenzin an die Wehrmacht. Ein erschütternder Report aus der dunklen Vergangenheit der USA

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Shigeru Tanaka: Fit und vital mit Antioxidanzien

 
 

In diesem Buch gibt Tanaka schwerpunktmäßig seine langjährigen Erfahrungen im Umgang mit Antioxidanzien wieder. Es enthält viele Fallbeispiele aus seiner Klinik in Japan, die er teilweise über viele Jahre genau dokumentiert hat.

Ganz intensiv geht er auf Immunsystem stärkende Methoden mit Antioxidanzien ein. Er beleuchtet aber auch ausführlich weitere Degenerationsprobleme unserer Zeit.

Der Autor Dr. Shigeru Tanaka ist davon überzeugt, daß die meisten Zivilisationskrankheiten auf falsche Ernährung zurückzuführen sind. Als die drei Grundübel bezeichnet er Kochsalz, Zucker und geschälten Reis.

Dem EM-Meersalz jedoch sagt er eine vitalisierende Wirkung nach. Der Autor weist daher ausdrücklich auf das letzte Kapitel seines Buches hin, das von Prof. Dr. Teruo Higa, dem Entdecker der EM-Technologie, verfaßt wurde und in dem dieser ausführlich über seine Erfahrungen mit EM-Meersalz berichtet.

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Zbigniew Brzezinski: Die einzige Weltmacht.  Amerikas Strategie der Vorherrschaft

 
 

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion existiert nur noch eine Supermacht auf dieser Erde: die Vereinigten Staaten von Amerika. Und noch nie in der Geschichte der Menschheit hat eine Nation über so große wirtschaftliche, politische und militärische Mittel verfügt, um ihre Interessen durchzusetzen. Noch nie gelang es einer Demokratie, zur ersten und einzigen Weltmacht aufzusteigen. Was bedeutet dieses Faktum für Amerika und den Rest der Welt, insbesondere für Deutschland, Europa und den europäischen Einigungsprozeß?

In einer brillanten strategischen Analyse legt Brzezinski dar, warum die Vorherrschaft der USA die Voraussetzung für Frieden, Wohlstand und Demokratie in der Welt ist, und wie Amerika sich verhalten muß, um seine Weltmachtstellung zu erhalten. Brzezinski erklärt, warum Deutschland und Frankreich zentrale geostrategische Rollen spielen werden, Großbritannien und Japan aber nicht; warum Rußland nur eine Chance hat, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, nämlich sich nach Europa hin zu orientieren; warum Amerika nicht nur die erste wirklich globale Supermacht ist, sondern auch die letzte sein wird, und welche Verpflichtungen daraus resultieren.

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Patrick Flanagan / Katrin Klink: Zwei Tage mit Patrick Flanagan; Interviews, Hintergründe und Biografisches.

 
 

Dieses Buch erzählt von Patrick Flanagans spannendem und ereignisreichen Leben, ergänzt um detaillierte Hintergrundbeschreibungen seiner wichtigsten Forschungsbereiche.

Patrick Flanagans Arbeiten bewegen sich in der Bandbreite zwischen High-End-Technologien und Metaphysik. Als Wissenschaftler betritt er immer wieder Neuland und schafft interdisziplinäre Verbindungen; andererseits schöpft er sein Wissen und seine Entwicklungen aus einem fundierten spirituellen Background.

Eines seiner zentralen Themen ist Lebens- bzw. Liebesenergie. Sein erklärtes Ziel, die Lebensqualität und Lebensdauer der Menschen deutlich steigern zu können, hat er mit seinen neuen Entwicklungen bereits erreicht.

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Moray B King: Die Nutzbarmachung der Nullpunktenergie.
Ein Buch aus der Reihe: Freie Energie.

 
 

Dieses Buch ist voll von Informationen über Freie Energie und Antigravitation und enthält ausführliche Quellenangaben aus physikalischen Fachmagazinen.

Die Experimente, welche in diesem Buch vorgeschlagen werden, können zeigen, daß durch die Nutzbarmachung der Nullpunktenergie eine neue Technologie entwickelt werden kann.

Durch die Prinzipien, welche in diesem Buch vorgebracht werden (Vakuumpolarisation und Skalarströme), können z.B. Dinge erklärt werden, wie der Erfinder T. Henry Moray in den Dreißiger Jahren eine "Freie-Energie-Maschine" mit einer Leistung von 50 kW bauen konnte.

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Kurt J. Köhler: "Albert Einstein - Korrekturen einer Legende"

 
 

2005 war zum "Einstein-Jahr" erhoben worden. Man hätte ihm auch den Titel "100 Jahre Spezielle Relativitätstheorie" geben können, aus der er im "Wunderjahr'“ 1905 die legendäre Formel E = mc2 herleitete. Daß dieses genialen "Jahrhundertmenschen" - den nicht nur physikalische und naturwissenschaftliche Fragestellungen beschäftigten, sondern der sich zu fast allen Bereichen des menschlichen Lebens äußerte - für jedermann vernehmlich gedacht wurde, war sehr begrüßenswert. Ob das immer würdig und in einer Weise geschah, die dieser außerordentlichen Persönlichkeit gerecht wurde, muß jedoch bezweifelt werden.

Der breiten Öffentlichkeit wurde ein geistiger Heros vorgeführt, der das physikalische Weltbild mit einem Riesenschritt voran gebracht hat. Weil das aber nur "Eingeweihte" verstünden und dem so genannten Laien ohnehin nicht zu vermitteln sei, haben die Öffentlichkeitsarbeiter gleich ganz auf eine Erläuterung verzichtet, warum an ein geistiges Ereignis erinnert wurde. Mit Einsteins markantem Kopf im Bild ist eine Art moderner Heiliger gekürt worden, der sich für alles Mögliche instrumentalisieren läßt.

In etablierten Wissenschaftskreisen wird Einstein wohl spätestens seit 1921, dem Jahr, in dem er den Nobelpreis für Physik erhielt, wie eine Ikone verehrt. Seine wissenschaftlichen Erkenntnisse, Thesen und Hypothesen werden insgesamt und im Einzelnen - wenn auch selten öffentlich - noch immer heftig diskutiert. Vor allem bei dem ehrgeizigen und vielleicht unvernünftigen Versuch, physikalisches Grundwissen in der gesuchten "Weltformel“ zu kondensieren. Dabei erweist sich Einsteins Hinterlassenschaft immer von neuem als "geistiges Sperrgut". Das anzuerkennen, ist eine späte Ehre für den 1955 verstorbenen Einstein.

Was umstritten ist, und dazu gehört auch die Integrität seiner Lebensführung, wird oft zu knapp und wie Zankäpfel behandelt, die sich "Kämpfer um die Wahrheit" gegenseitig an den Kopf werfen.

Symptomatisch für Epigonen, die auf diese Weise nicht selten "eigene Besitztümer" verteidigen. Einen großen Menschen angemessen zu würdigen, gelingt eben nur selten. Zeitgenossen von Einstein und er selbst waren auch streitbar in der Sache, aber sie gingen in der Regel respektvoll miteinander um.

Einstein war ein Autodidakt, der, wie der "Spiegel" schrieb, frei war von Scheuklappendenken in Fachdisziplinen und deshalb die Grenzbereiche seiner Wissenschaft kontrastschärfer erkannte. Sein Leben mit all den geistigen und mitmenschlichen Verzweigungen nachzuzeichnen, dürfte bisher nur einem gelungen sein: Kurt J. Köhler. Mehr als 30 Jahre habe sein Quellenstudium beansprucht, dessen Früchte nun auf 400 Buchseiten nachzulesen sind. Chronologisch und thematisch geordnet wird der Leser wie ein Begleiter Einsteins durch dessen Leben geführt, kann er seinen Erkenntnisprozeß nachvollziehen.

Nachdem die Jubelfeiern vorbei sind, schreibt er im Vorwort, dürfte es Zeit sein, sich kritisch mit Einstein und seinen Theorien auseinanderzusetzen. Das war auch vor dem Einstein-Jahr nichts Neues. Als einmalig wird man jetzt die "Handreichung" dazu bezeichnen können, die Köhler hier anbietet. Mit eigenen Kommentaren hält er sich weitgehend zurück. Anhand vieler Kurzberichte aus Einsteins bewegtem Leben und hunderten von Zitaten aus Gesprächen und aus der zeitgenössischen Literatur kann sich der Leser "unbevormundet" in den Lebenslauf dieses genialen Menschen vertiefen. Durch Köhlers "Korrekturen einer Legende" rückt Einstein mit seiner Mitmenschlichkeit und Geistesgröße ins Sonnenlicht. "Einsteinrummel" und ein von PR-Künstlern inszenierter Heiligenkult verschwinden im Dunkeln.

Kurt J. Köhler schreibt am Schluß seines Buches: "Das letzte Wort scheint über die Einsteinschen Theorien (jedenfalls) noch nicht gesprochen zu sein." In den Schulen und an den Universitäten sei die Relativitätstheorie zur orthodoxen Lehrmeinung geworden, an der Kritik und Zweifel nicht geduldet würden. Und doch sei die Kritik an ihr auch nach hundert Jahren nicht verstummt. Sie stamme jedoch nicht aus dem physikalischen Establishment. Es seien Außenseiter, vom Lehrbetrieb unabhängige Physiker und Ingenieure, die meinen, eigene Denkwege gehen zu können. Oder Philosophen, die sich mit den "philosophischen" Konsequenzen nicht abfinden können. Kurt J. Köhler selbst hat sich bereits 1983 mit seinem Büchlein "Zeitinvariante Relativitätstheorie - Eine wissenschaftliche Alternative zur Einsteinschen Theorie" an der Kritik der "anerkannten Lehrmeinung" beteiligt

(D.K.)  Die Besprechung habe ich mit freundlicher Genehmigung dem  NET-JOURNAL Jahrgang 12, Heft 3-4 entnommen.

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  Nichts führt zurück
Flucht, Vertreibung, Integration 1944-1955
 
 

29 Zeitzeugen-Erinnerungen; 320 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Karte im Vorsatz.

Das Thema der großen Flucht, welches zuletzt als Liebes- und Lebens-Abenteuer über die deutschen Bildschirme lief, wird in dem jetzt erschienenen Buch "Nichts führt zurück" in authentischen Zeitzeugen-Erinnerungen erzählt. In 29 Beiträgen schildern Menschen, die selbst dabei waren, ihre Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten.

Vielfältig wie das Leben sind die geschilderten Erlebnisse. Die deutschen Ostgebiete bestanden nicht nur aus Dörfern und Kleinstädten, aus denen die Menschen mit Pferd und Wagen flüchteten. Bei extrem niedrigen Temperaturen zogen sie in großen Flüchtlingstrecks vor der nahenden Roten Armee gen Westen.

Millionen sammelten sich in den Küstenorten der Ostsee, um per Schiff zu fliehen. In den größeren Städten warteten die Menschen mit Handgepäck auf den Bahnhöfen. Sonderzüge sollten sie nach Westen bringen. Viele machten sich in ihrer Angst zu Fuß auf und erreichten erst nach Wochen sichere Orte.

Die Zeitzeugen erzählen auch von den unvorstellbaren Lebensverhältnissen, in die die meisten Flüchtlinge gerieten. Im kriegszerstörten Deutschland herrschten Wohnungsnot und Hunger. Die zusätzliche Unterbringung von mehr als zwölf Millionen Vertriebenen verschärfte diese Situation ins Unerträgliche. Für Millionen Menschen blieb dieser Zustand über Jahre der Alltag. Voller Mißtrauen betrachteten die Einheimischen ihre neuen Nachbarn.
Von den Erinnerungen an die große Flucht sind noch heute etwa 30 Prozent der deutschen Bevölkerung direkt berührt. Das Buch "Nichts führt zurück" schildert einen Teil ihrer persönlichen Familiengeschichte.

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Hermann Benjes :
Wer hat Angst vor Silvio Gesell?
Das Ende der Zinswirtschaft bringt Arbeit, Wohlstand und Frieden für alle.

 
 

Diese Buchbesprechung habe ich   der Web-Seite  www.muslix.de/HB entnommen. Sie stammt von Prof. Dr. Eckhard Grimmel, Institut für Geographie der Universität Hamburg.

In der Tradition Silvio Gesells hat Hermann Benjes auch der 8. Auflage seines Buches wieder ein neues Vorwort vorangestellt, das klar erkennen läßt, wohin die Reise geht und gehen muß: Von der Massenarbeitslosigkeit zur Vollbeschäftigung. Wer jedoch diesen Traum (eines jeden Finanzministers!) auch nur in Erwägung zieht, stößt heute weder in der Politik noch in den Medien auf die Bereitschaft, einer derartigen Wunschtraumerfüllung auf den Grund zu gehen.

Benjes weiß dieser weit verbreiteten Skepsis zu begegnen, indem er zunächst einmal per Zeitraffer die Entwicklungsgeschichte des Geldes von der nacheiszeitlichen Urwirtschaft bis zur pervertierten Schuld- und Zinswirtschaft unserer Tage darstellt. Damit legt der Autor ein auch für Laien gut überschaubares Fundament für den Einstieg in die Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells (1862-1930).

Benjes, der einmal einer der erfolgreichsten Buchverkäufer Schwedens war, hat an seinen Büchertischen oft beobachten können, daß die Besucher seiner Vorträge durch „Textbrei" abgeschreckt werden. Darum wurde auch die 8. Auflage wieder mit über 30 Fotos aufgelockert. Zündende, ganz kurze Begleittexte verleiten auch flüchtige Leser zum „Festlesen". Wenn Leser ihm schreiben, das Buch nicht nur gelesen, sondern auch „gefressen" zu haben, wird deutlich, welche schriftstellerischen Möglichkeiten dem Autor zur Verfügung stehen.

Natürlich ist es kein Buch, das man humorlosen „Erbsenzählern" bedenkenlos empfehlen kann; aber es ist die reinste „Frischzellenkur" für Freiwirte, die ihren Glauben an die Durchsetzbarkeit der Natürlichen Wirtschaftsordnung (NWO) zu verlieren drohen.

Für die Verursacher und Verwalter der Massenarbeitslosigkeit, die an der heutigen Schuld- und Zinswirtschaft dennoch ungerührt festhalten wollen, ist jede Seite dieses mitreißend geschriebenen Buches ein Schlag ins Gesicht. Eigentlich sollte „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?" für Politiker, Unternehmer, Wirtschaftswissenschaftler und Pressevertreter zur Pflichtlektüre gemacht werden, damit diese endlich beginnen, sich kritische Gedanken über das heutige Geldsystem zu machen.

War es schon immer schwer, ja unmöglich, die Natürliche Wirtschaftsordnung (NWO) Gesells zu widerlegen, wird es durch dieses Buch jetzt auch schwer, der faszinierenden NWO zu widerstehen. Mit dieser höchst anspruchsvollen Zielsetzung ist der Autor auch bei der gründlich überarbeiteten und erweiterten 8. Auflage wieder an die Arbeit gegangen und liefert jetzt ein Buch ab, das - um einen seiner Ausdrücke zu gebrauchen - wirklich zu den größten Hoffnungen Anlaß gibt.

Sein Naturell läßt offenbar nicht zu, sich nach links oder rechts abzusichern, oder anzubiedern. Er schreibt, wie er in seinen Vorträgen spricht und geht seinen Weg mit unbestechlicher Fixierung auf Silvio Gesell, den er für den bedeutendsten Helfer der Menschheit des 20. Jahrhunderts hält. Es ist also kein Buch für Leute, die sich im „Windschatten" Gesells ihren eigenen „Laden" eingerichtet haben, indem sie Teile der Gesell`schen Lehre als ihr geistiges Eigentum feilbieten.

Ich möchte besonders hervorheben, daß es Benjes gelungen ist, nicht nur ein Lese- sondern auch ein Aktionshandbuch geschrieben zu haben, das seinesgleichen sucht. Es wird darin deutlich, daß seine Sympathien und Hoffnungen auf Mitstreiterinnen und Mitstreiter gerichtet sind, die der Lektüre dieses Buches das unerschrockene „Zur-Tat-Schreiten" als notwendige und logische Konsequenz folgen lassen. Und er spart auch nicht mit Ermutigungen, Ratschlägen und konkreten Handlungsanweisungen. An die Stelle des üblichen „man sollte, man müßte" läßt Benjes nur noch das entscheidende „ich werde" gelten.

Wer den Autor persönlich kennt, weiß, daß er schon seit Jahren seinen Plänen und Projektankündigungen grundsätzlich auch Taten folgen läßt, die im Buch z.T. ausführlich und zur Nachahmung einladend beschrieben werden. So sicher ist er sich inzwischen eines Teils seiner Leserschaft, daß er es gewagt hat, das vorletzte Kapitel seines Buches mit einer „Sollbruchstelle" für entbehrliche Leser auszurüsten; sicher ein Novum in der Literatur.

Hilfreich sind auch die Zusammenfassungen hinter den einzelnen Kapiteln. Das letzte Kapitel „Wie sag ich's meinem Kinde" und die „Schlußbetrachtungen" des 336-seitigen Buches sind Beweise seiner Ambition und Fähigkeit, auch komplizierte Zusammenhänge einfach und einleuchtend darzustellen. Darüber hinaus erwartet den Leser ein mutiges Buch voller Überraschungen, die man in einem Sachbuch über Silvio Gesell eigentlich nicht erwartet. Und es ist schließlich ein immer wieder aufblitzender Humor und ein wohldosierter Sarkasmus, der die Lektüre von der ersten bis zur letzten Seite zu einem Lesevergnügen der besonderen Art werden läßt.
Es ist sehr zu wünschen, daß „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?" von Hermann Benjes auch in andere Sprachen übersetzt und zu einem weltweiten Bestseller wird, damit sich die Gesetzgeber aller Staaten nicht länger vor den Gesell'schen Reformen drücken können

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  Ravi Batra :
Greenspans Betrug
 
 

Die Wahrheit über den Mann, der die Weltwirtschaft wie kein Zweiter prägte, und die Folgen seiner Politik

Dieses brandaktuelle Werk versteht sich als eine kritische Analyse der gesamten Bandbreite von Greenspans Beitrag zur amerikanischen Wirtschaft und zur Weltwirtschaft. Batra überführt Alan Greenspan des Betrugs und belegt dies stichhaltig und wortreich. Lassen Sie sich überraschen von einem nur beinahe unentwirrbaren Geflecht aus Macht und Geld und erkennen Sie, was die amerikanische Politik der vergangenen 30 Jahre wirklich bewegt hat. Und welche ökonomischen Auswirkungen wir nun zu erwarten haben.

  1. Erstaunliche Enthüllungen über den wirtschaftspolitisch mächtigsten Mann der Welt
  2. Alles über Greenspans Betrug
  3. Seine größten Fehler und ihre globalen Auswirkungen
  4. Klare Reformvorschläge für die Zukunft

Ravi Batra, so schreibt William A. Barnett, Professor für Makrroökonomie, Universität of Kansas „... gilt  als einer der scharfsinnigsten Wirtschaftswissenschaftler der Welt. Er gibt sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden, sondern recherchiert in der Tiefe.“

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  Nobuo Shioya:
Der Jungbrunnen des Dr. Shioya
 
 

Hundert Jahre lang leben, ohne senil oder krank zu sein - das ist unsere Bestimmung, sagt der japanische Arzt und Weisheitslehrer Dr. Nobuo Shioya, der selbst über 100 Jahre alt ist. Von Geburt an kränklich, fand er einen Weg zu einem langen, gesunden und selbstbestimmten Leben. Seine äußerst wirksame Methode ist so leicht anzuwenden, dass sie auch ältere Menschen praktizieren können. Dieses Buch ist einerseits ein praktisches Handbuch, um ein langes Leben in geistiger und körperlicher Gesundheit zu erreichen, doch andererseits ein zutiefst spirituelles Buch, eine Quelle der Weisheit.

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  Wolfgang Grebe/  Hademar Bankhofer:
Roter Ginseng - Fit und vital ein Leben lang;  Gegen Stress, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche; Stärkt Herz, Kreislauf und Abwehrkräfte; Beugt Krebs und Alterserscheinungen vor.
 
 

Naturheilverfahren und »sanfte Medizin« werden in Deutschland immer beliebter und das Interesse an Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Naturmedizin nimmt stetig zu. Leider werden die zum Teil sehr unterschiedlichen Methoden häufig in einen Topf geworfen. Wir sind daher sehr an der sachlichen Beantwortung der historisch und medizinisch wichtigen Frage »Was ist dran an der Wunderwurzel Ginseng?« interessiert!
Dieser Ratgeber führt Sie in die Geschichte des Ginseng ein und beschreibt, wie die Pflanze heute kultiviert wird - denn Anbau und Verarbeitung sind wichtig für die Qualität und den Wirkstoffgehalt. Darüber hinaus erfahren Sie das Wichtigste über Pharmakologie, Zusammensetzung, Wirkungen und Anwendungsgebiete. Dieses Buch hilft Ihnen außerdem mit einer Fülle von praktischen Tips für die Anwendung, Dosierung und Auswahl der für Sie am besten geeigneten Präparate.

Im alten China galt Ginseng als der König der Heilmittel, die nachhaltige Hilfe bringen konnten. Ganz ohne Nebenwirkungen war er geeignet, einem durch Krankheit oder Überbeanspruchung geschwächten Menschen seine Vitalität und sein inneres Gleichgewicht zurückzugeben oder diese dem Gesunden zu erhalten. Dieses uralte Wissen über den Ginseng bestätigt sich heute, denn viele Studien und klinisch-praktische Erfahrungen haben bewiesen, daß Ginseng

  • die Abwehrkräfte stärkt,
  • ausgleichend auf Körper und Psyche wirkt,
  • die Lebensqualität bei chronischen Krankheiten verbessert,
  • die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigert. Ob jung oder alt, jeder kann von der harmonisierenden und stärkenden Kraft des Ginseng profitieren.

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  Uwe Dankert:
Wie Sie Ihre Stromkosten spürbar senken; Den Stromdieben auf der Spur
 
 

Wie Sie Ihre Stromkosten spürbar senken

  1. Was verbraucht wie viel?
  2. Was verbraucht zu viel?
  3. Wie finde ich heimliche Stromfresser?

Strom ist die edelste Form der Energie in unserem Leben. Wir sollten damit sorgsam umgehen. Als Energieträger ist Strom höchst flexibel, kann bequem transportiert und in viele Dienstleistungen wie Wärme, Licht und Unterhaltungsmusik umgewandelt werden.

Strom läßt sich risikolos und bequem aus der Steckdose entnehmen, aber nur einmal im Jahr sehen wir seine Kosten. Daraus resultiert vermutlich der gedankenlose Umgang.

Energieeffizienz hat keine Lobby in der Politik. Effizienzsteigerungen gelten nicht als besonders reizvolles Wahlkampfthema. Die Klimaänderung erfahren wir im Moment nur aus der Zeitung. Also sollte sich jeder Verbraucher persönlich engagieren.

Das Buch zeigt, was zu tun ist, um den Stromverbrauch zu senken, ohne an Luxus und Bequemlichkeit zu verlieren! Durch Anwendung der richtigen Methoden läßt sich jeden Monat eine Menge Geld einsparen.

Erklären Sie dem gedankenlosen Stromverbrauch den Krieg. Stromeffizienz ist die regenerative Energiequelle, auf die Sie selbst Einfluß nehmen können.

Die Verbraucher stöhnen unter der Last steigender Strompreise. Die regenerativen Energieträger wie Wind, Sonne und Biomasse boomen.

Das Angebot wird jedoch kaum ausreichend sein, die Lücken in der zukünftigen Energieversorgung zu schließen.

Hier wird Ihnen gezeigt, wie Sie drei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

  1. Wie Sie Ihre Stromrechnung reduzieren
  2. Wie Sie Ihren CO2-Fußabdruck verkleinern
  3. Wie Sie unsere Energieversorgung zukunftssicher machen

Aus dem Inhalt des Buches:

  • Alle wichtigen Tipps zur Reduzierung des Stromverbrauchs
  • In zehn Schritten zu 20% geringeren Kosten
  • Wichtige Fakten zur Energieversorgung
  • Energieeffizienz leicht verstanden
  • Das Stand-by-Fiasko
  • Energie und unsere Verbraucherkraft
  • Licht, Waschen, Kochen und Spülen mit hohem Wirkungsgrad
  • Beispielhafte Wirtschaftlichkeitsberechnungen
  • Technik zum Stromsparen
  • Hilfreiches Glossar

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  Hans P. Martin, Harald Schumann:
Die Globalisierungsfalle;
Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand
 
 

Drei aufwühlende Herbsttage in San Francisco, Ende September 1995: Die Machtelite der Welt, 500 führende Politiker, Konzernchefs und Wissenschaftler, diskutieren hinter verschlossenen Türen das 21. Jahrhundert. Die Einschätzung der Weltenlenker ist verheerend: Nur mehr ein Fünftel aller Arbeitskräfte werde in Zukunft benötigt. Der überwältigende Rest — 80 Prozent - müsse mit > tittytainment < bei Laune gehalten werden, einer Mischung aus Entertainment und Ernährung am Busen (> tits <) der wenigen Produktiven.

Mit beängstigender Geschwindigkeit nähern sich die bisherigen Wohlstandsländer dieser Schreckensvision. Allein in Deutschland finden mehr als sechs Millionen Arbeitswillige keine feste Anstellung. Kein Job scheint mehr sicher, neben den Fabrikarbeitern bangen in Europa auch Millionen Ärzte, Ingenieure, Bankangestellte, Telekombeschäftigte und sogar Computerspezialisten um ihre Arbeitsplätze.

Das Tempo der Globalisierung überfordert alle. Verunsicherte Bürger suchen ihr Heil in Abgrenzung und Abspaltung. Vor dem eiskalten Effizienzwettlauf fliehen sie hin zur vermeintlichen Wärme moderner radikaler Verführer — von Scientology bis zu Jörg Haider. Doch der Angriff auf Demokratie und Wohlstand ist keineswegs das Resultat eines unaufhaltsamen technischen und wirtschaftlichen Fortschritts. Es gibt realistische Alternativen, die Globalisierung muß nicht in die Sackgasse führen. Ein Leben in sozialem Frieden wäre weiterhin möglich.

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  Johannes Pausch,  Jörg Schauberger
und Joan Davis: Mythos Wasser
 
 

Die Texte dieses Buches sind die Mitschnitte des Villacher Wassersymposiums 2003.

Die Referenten erzählen über ihre Erkenntnisse in Bezug auf den Urstoff des Lebens, dem Wasser.

Pater Dr. Johannes Pausch zeigt das Wasser aus der Sicht der Religion, aber auch gleichzeitig aus der Sicht des erfahrenen Rutengehers. Die Heilquellen auf Wallfahrtswegen liebt er ganz besonders.

Mag. Jörg Schauberger hält Rückblick auf seinen Großvater Viktor Schauberger und zeigt, daß vieles, was dieser sagte, heute bereits eingetroffen ist. Techniken die Viktor Schauberger erfunden hat sind heute noch Zukunftsbilder für den Umgang mit Wasser.

Dr. Joan Davis zeigt sehr eindrucksvoll, wie notwendig es ist, über die normale Naturwissenschaft hinauszuwachsen, um Wasser wirklich verstehen zu können.

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  Viktor Schauberger: Das Wesen des Wassers  
 

Originaltexte, herausgegeben und kommentiert von Jörg Schauberger; AT Verlag; ca. 380 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Skizzen; 2006.

Kaum ein Wasserbuch, in dem er nicht zitiert wird: Viktor Schauberger, der legendenumwobene Wasserforscher. Es gibt zwar viele Bücher über Viktor Schauberger, aber bis auf eine Ausnahme (die Wiederveröffentlichung der Mahnschrift "Unsere sinnlose Arbeit") kein Einziges, in dem seine eigenen Texte im Mittelpunkt stehen.

Dieses Buch schließt eine Lücke. Jörg Schauberger, der Enkel des Wasserforschers, hat aus der Vielzahl an Aufsätzen, Artikeln und Briefen Viktor Schaubergers, die dieser in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verfaßt hat, die Wichtigsten ausgewählt. Thematisch geordnet reihen sich Erlebnisse und Erkenntnisse des visionären Naturbeobachters aneinander.

Über viele Jahrzehnte hinweg kommt er dem Wesen des Wassers immer deutlicher auf die Spur. Wortgewaltig entwickelt er in seinen Schriften ein völlig neues Bild des Ur-Stoffes und legt damit den Grundstein für die moderne Wasserforschung.

Zu den hoch aktuellen Themen gehören auch Ansätze für eine völlig neue Art der Flußregulierung, die weitgehend auf harte Uferverbauungen verzichtet, denn Viktor Schaubergers Überzeugung war, daß man fließendes Wasser von innen, also durch die Beeinflussung des Mediums selbst, leiten kann.

Im Grunde geht es darum, das Wasser wieder als das wahrzunehmen, was es für uns Menschen, die Natur und den gesamten Planeten Erde ist: der Ursprung allen Lebens und die Grundlage unseres Seins.

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  Enrique Heymann:
Ein- und Ausfälle eines Hundertjährigen
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(D.K:)  In der Januar-Ausgabe des Kommentar- und Informationsbriefes hatte ich das Buch von Enrique Heymann aus Buenos Aires/Argentinien besprochen. Das Buch heißt Ein- und Ausfälle eines Hundertjährigen.

Inzwischen liegt mir die 2. Auflage vor. Die meisten Rechtschreibfehler sind verbessert. Leider fehlt meistens das Datum des Leserbriefes, so daß nach wie vor eine Zuordnung zu einem Ereignis  nur sehr schwer möglich ist.

Ich habe das Buch noch einmal in meine Bestelliste aufgenommen und hoffe auf zahlreiche Bestellungen.

Inzwischen ist am  3. März in der Wochenzeitschrift ARGENTINISCHES TAGEBLATT ein Bericht über eine Lesung des Autos in den Räumen des Verlags Dunken in Buenos Aires erschienen. Der Bericht trägt die Überschriften:

Ein- und Ausfälle eines Hundertjährigen

Enrique Heymann stellte am Donnerstag sein erstes Buch vor

Buenos Aires (AT/SF) - Wer hat nicht schon über sie geschmunzelt? "Die satirischen, witzigen und manchmal bissigen Leserbriefe von Enrique Heymann sind den Lesern des Argentinischen Tageblatts wohlbekannt. Nun hat der hellwache 100-jährige ein Buch mit einer Auswahl dieser Perlen aus den letzten 10 Jahren veröffentlicht. Am Donnerstag stellte der Autor seinen im Verlag Dünken publizierten Band "Ein- und Ausfalle eines Hundertjährigen" einem zahlreich erschienenen Publikum vor.

Neben dem Tageblatt informiert sich Heymann noch über verschiedene andere Medien über die aktuellen Themen des Zeitgeschehens und findet so jede Menge Stoff für seinen kritischen Geist und seinen unverwüstlichen Sinn für Humor. Seien es die unsäglichen Zugewinne rechtsextremer Parteien in Deutschland oder die aktuelle argentinische Politik, Heymann hat zu allem eine starke Meinung, deren ethische Dimension durch die Ironie nie entkräftet wird. Und die ist einfach ein Teil von ihm: Der Schalk sitzt ihm im Nacken, blitzt aus seinen Augen und kommt in jedem Wort, das er sagt, und jeder Anekdote, die er erzählt, zum Ausdruck.

"Ich hoffe, daß Ihr an meinem Buch Spaß haben werdet, denn ich hatte jede Menge Spaß daran, es zu schreiben!", sagt Heymann, und kündigte an: "Es wird nicht mein letztes sein!"

Das Buch "Ein- und Ausfalle eines Hundertjährigen" (Editorial Dünken) kostet 30 Pesos - der Preis, wie Heymann augenzwinkernd bemerkt, sei von der Regierung festgelegt worden, ebenso wie der des Salats.

 
 
 
  Vorwort aus der Broschüre:
Ein Neues Ordnungsbild
 
 

Vorwort aus der Broschüre  Ein Neues Ordnungsbild, geschrieben und erschienen 1960. Sie finden die Broschüre in der beiliegenden Bücherliste.
Das politische Handeln Artur Mahrauns in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren, in denen der Führer des Jungdeutschen Ordens vielfach mißverstanden und angefeindet worden ist, bedarf im Rückblick kaum einer Rechtfertigung mehr; unzweifelhaft kann es vor dem Urteil der Geschichte bestehen. Aber es gehört eben auch, als abgeschlossen und nicht fortführbar, der Geschichte an. Was in die Zukunft weist und damit als Vermächtnis und Auftrag verbleibt, ist das Bild einer neuen Volks- und Staatsordnung, um das Mahrauns Denken ein volles Vierteljahrhundert gekreist und dem er seine wesentlichsten Schriften gewidmet hat. Gemeinschaft, Nachbarschaft und Volksstaat sind hier die tragenden Begriffe.

Allein um dieses Bildes willen ist die Artur-Mahraun-Gesellschaft ins Leben getreten. Indessen sieht sie in ihm, wie sein Urheber, kein starres Dogma. Von der Notwendigkeit gedanklicher Weiterarbeit durchaus überzeugt, wünscht sie Mahrauns Vorstellungen und Zielsetzungen in die allgemeine Aussprache einzuführen und die Verwirklichung anzubahnen. In der Grundrichtung ihres Strebens, das einer festfundierten freiheitlich-demokratischen Ordnung gilt, mit vielen Gleichgesinnten übereinstimmend, erstrebt die Gesellschaft fruchtbare Verbindungen, nicht zuletzt mit der Wissenschaft. Bei den folgenden Beiträgen handelt es sich, auch in ihrer Gesamtheit, nicht um eine erschöpfende Darstellung. Sie bezeugen aber wohl ein ernstes Bemühen und mit ihm diejenige Offenheit in die Zukunft hinein, die die Gesellschaft ihren Gesprächspartnern wie ihrer eigenen Sache schuldig ist.

 
 
 
  Brigitte Hamann:
Reise zum Lebensziel
 
 

Das Taschenbuch Reise zum Lebensziel von Brigitte Hamann biete ich in der beiliegenden Bestelliste an.

Brigitte Hamann unterscheidet anhand von sechs Begriffspaaren sechs zentrale Lebensmuster. Daraus gewinnt sie eine umfassende Typologie, mit der jeder Leser tiefe Einblicke in die Muster, Herausforderungen und Chancen seines Lebens gewinnen kann. Anhand von Fragebögen kann jeder seinen Typ bestimmen und präzise herausfinden, welche Erfahrungen und Motive sein Leben gestalten und wie er seine Talente sinnvoll einsetzen kann. Aus dieser Erkenntnis kann der Leser sein persönliches Problemlösungsmuster entwickeln und seiner wahren Bestimmung näher kommen.

 
 
 
  Die Jungdeutsche Denkschrift - Denkschrift zur Wahlrechtsreform  
 

(Die Buchvorstellung ist in den 60er Jahren geschrieben worden.) Die Denkschrift wurde ursprünglich entworfen im Hinblick auf den Auftrag des Bundesministers des Innern Paul Lücke an den Wissenschaftlichen Beirat für Fragen der Wahlrechtsreform. Diese Reform kann in der heutigen Weltlage nicht anders denn als politische Reformation durchgeführt werden. Ihre Notwendigkeit trifft zusammen mit der Regierungserklärung des Bundeskanzlers Brandt, nach der er ein Kanzler der inneren Reform sein wolle. Da das Wahlrecht als das wichtigste Freiheitsrecht des Bürgers über den demokratischen Charakter des Staates entscheidet, deckt sich die Stellungnahme zum Bericht des Wissenschaftlichen Beirats für Fragen der Wahlrechtsreform mit der zur Reformabsicht des Kanzlers. Die Denk-schrift nimmt damit zu beiden gleichzeitig Stellung. Ist das gegenüber dem Beiratsbericht bis ins einzelne möglich, so in Bezug auf die Reformabsicht des Kanzlers nur grundsätzlich.

Die Denkschrift enthält unmittelbar eine vergleichsweise kurze Kritik an der Aufgabenstellung für den Wissenschaftlichen Beirat, doch vor allem an ihrer Auslegung durch den Beirat selbst und so auch an dessen Bericht vom Januar 1968.

Die Kritik an ihm wird ergänzt durch einen ausführlich begründeten Vorschlag zur Entwicklung des heute geltenden Stimmrechts zum Wahlrecht, wie sie schon demokratisch grundsätzlich geboten ist, aber auch durch die geschichtlich gesehene ordnungspolitisch-revolutionäre Weltlage — und in der Folge durch die marxistische Unterwanderung der Bundesrepublik — immer dringender notwendig wird, d. h. durch die politische Reformation im Sinne des verbindlich gedachten Bekenntnisses zur Idee der Demokratie.

Der Kommentar- und Informationsbrief NEUE POLITIK bietet Ihnen im Buchshop ein reichhaltiges Angebot  antiquarischen Bücher von und über Artur Mahraun, den Jungdeutschen Orden und die Nachbarschaftsbewegung.

 
 
 
  Der nationale Friede am Rhein  
 

(Artur Mahraun in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrunderts) Die nachfolgende Schrift wurde auf Anregung aus weiten Kreisen aus der Tageszeitung des Jungdeutschen Ordens, “Der Jungdeutsche“, abgedruckt. Ihr Zweck soll sein, dem Wust von Entstellungen zu begegnen, dem die hier vertretenen Gedankengänge ausgesetzt waren. Der Zeitpunkt der Drucklegung wird durch zwei Ergebnisse illustriert, welche geeignet sind, den Ernst des hier dargelegten Problems zu unterstreichen. Am Tage vorher bekannte sich Kapitän Erhardt zu der Tatsache, daß in heutiger Lage keine andere Außenpolitik, als eine solche der Verständigung möglich sei. Wenige Tage vorher fand in französischen Blättern eine bemerkenswerte Unterhaltung zwischen deutschen und französischen Politikern statt, in denen ein deutsch-französisches Militärbündnis empfohlen wurde, wobei das Verhältnis der Heeresstärken 3:5 sein sollte. Die französische Presse hat diese mit großer Spannung verfolgte Unterhaltung nicht ablehnend, sondern zum Teil zustimmend beurteilt. Dem Studium dieser Schrift möchte ich auch das Ergebnis des so schwer umstrittenen „Patrouillenrittes“ vorausschicken. Ich möchte dieses Ergebnis dahin zusammenfassen, daß in Frankreich der Wunsch nach einem realen und endgültigen Ausgleich mit Deutschland viel stärker ist, als in Deutschland im allgemeinen angenommen wird. Bis in die Kreise der höchsten französischen Politiker hinein wird eine solche Lösung mit voller Zustimmung als die beste anerkannt. Ich halte es daher für unbedingt notwendig, daß gerade die nationalen Kreise in Deutschland sich eingehender ala bisher mit diesem Problem befassen. .......

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  Die politische Nachbarschaft -  Ein legitimer Ort für die Willensbildung im überschaubaren Kreis  
 

(D.K.) Die knappen Sätze dieser Schrift können und sollen nicht irgendeine Gruppe von Menschen, die sich der Nachbarschaft widmen, in allen Einzelheiten programmatisch festlegen. Sie sollen vielmehr eine erste allgemeine Orientierung über die Aufgaben und die Möglichkeiten darstellen, die sich dem Menschen heute in der Globalgruppe „Nachbarschaft" als einem natürlichen Glied der Gemeinde auch auf dem politischen Felde eröffnen — wenn er sie zu erschließen versteht.

Eine isolierte Betrachtung der politisch wirkenden Nachbarschaft ist nicht aussagekräftig. Deshalb muß auch auf das Zusammenwirken der Nachbarschaften in der Gemeinde, in größeren Gebieten, und schließlich im Staat, eingegangen werden.

Hier ist eine Gesprächsgrundlage, eine Idee, die sich uns anbietet, und die für die mitgestaltende Arbeit aller Staatsbürger offen ist.

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  Grenzen des Wachstums - Das 30-Jahre-Update  
 

(Gottfried Hilscher)  Ideologen, Politpropagandisten und Interessenvertreter tun sich leicht. Schon ein Schlagwort, das sie wie eine Monstranz vor sich her tragen, kann ausreichen, ihre Heilsbotschaft anzuzeigen. „ Deutschland braucht Wachstum, jetzt", läßt die „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" prominente Politiker verkünden. Das Rezept folgt umgehend nach „Und so geht's“: Steuern senken, Bildung fördern, Arbeit bezahlbar machen, Bürokratie stoppen. - Wer viel fragt, weiß der Volksmund, kriegt viele Antworten.

Der Club of Rome, eine internationale Vereinigung von Geschäftsleuten, Staatsmännern und Wissenschaftlern, stellte um 1970 Fragen wie: „Führt die gegenwärtige Politik zu einer nachhaltigen Zukunft oder zum Zusammenbruch? Wie können wir eine menschliche Wirtschaft schaffen, die ausreichend für alle sorgt?" Systemforscher, im weitesten Sinne, machten sich an die Beantwortung von Fragen wie diesen. In dem 1972 erschienenen Buch „Grenzen des Wachstums", das in rund 30 Sprachen übersetzt wurde, waren die Forschungsergebnisse nachzulesen. In Form von Entwicklungsszenarien nach dem Motto „Was wäre wenn ...". Das Computermodell „World3" ist seitdem laufend verfeinert worden. Nach 20 Jahren, 1992, zog der Club of Rome mit dem Buch „Die 'neuen' Grenzen des Wachstums" eine Art Zwischenbilanz seiner Arbeit. Die Menschheit habe die Kapazitätsgrenzen der Erde bereits überschritten, wurde damit zumindest angedeutet. Nach gut 30 Jahren war 2004 das zweite „Update“ der „Grenzen des Wachstums“ fertig, das jetzt in deutscher Sprache vorliegt.

Der neue Befund zur „ökologischen Weltlage" bestätigt, was sich zehn Jahre zuvor angedeutet hatte: Die Welt befindet sich in einem Zustand der Grenzüberschreitung. Die daraus resultierenden Schäden und Leiden, betonen die Autoren, ließen sich durch eine vorausschauende Politik noch weitgehend reduzieren. Ihre Daten und Analysen widersprächen gleichzeitig der häufig geäußerten Ansicht, die Menschheit befände sich auf dem rechten Weg ins 21. Jahrhundert. Zu dem im letzten Kapitel des Buches beschriebenen „Rüstzeug für den Übergang zur Nachhaltigkeit" lautet die Kardinaslbotschaft: „Wenn wir unsere pädagogischen Bemühungen fortsetzen, dann werden die Menschen künftig zunehmend den richtigen Weg in die Zukunft wählen; aus Liebe und Achtung für ihre menschlichen und nicht-menschlichen Mitbewohner auf der Erde in Gegenwart und Zukunft. Wir hoffen inständig, daß sie dies rechtzeitig tun werden."

Dem steht die Feststellung der Buchautoren gegenüber, daß für viele Menschen schlichtweg unvorstellbar sei, dem Wachstum könnten irgendwelche Grenzen gesetzt sein. Solche Grenzen seien vielmehr ein politisches Tabuthema und dem ökonomischen Denken völlig fremd. Die vorherrschende Kultur vertraue vielmehr darauf, daß die Macht der Technik, das Funktionieren der freien Marktwirtschaft und das Wachstum der Wirtschaft alle Probleme lösen werde. Auch jene, die das Wachstum selbst mit sich bringt. Üblicherweise dienten Technik und Märkte den mächtigsten Schichten der Gesellschaft. Heiße das primäre Ziel Wachstum, erzeugten sie dieses so lange wie möglich. Würden hingegen als primäre Ziele soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit stehen, könnten sie - die Mächtigen - auch diesen Zielvorstellungen gerecht werden.

Sollte, worauf das „Szenario 5" verweist, die Knappheit der nicht erneuerbaren Ressourcen zum entscheidenden Anlaß des Zusammenbruchs im letzten Drittel des Jahrhunderts werden, könnte nach „Szenario 6“ ein Riesenprogramm zur Verbesserung der ökologischen Effizienz den „ökologischen Fußabdruck" der Menschheit beachtlich verkleinern. Aber: „Die Industrieproduktion sinkt ab etwa 2040, weil die steigenden Ausgaben zum Schutz der Bevölkerung vor Hunger, Umweltverschmutzung, Erosion und Ressourcenverknappung das für Wirtschaftswachstum verfügbare Kapital beschneiden."  Technisch-wissenschaftliche Optionen, wenn nicht gar revolutionäre Wandlungen, wie sie auf dem Energiesektor im Kommentar- und Informationsbrief angesprochen werden, sind nicht Gegenstand des Buches. „Wunschvisionen" für eine 'nachhaltige Gesellschaft' werden aber gleichwohl skizziert. Unter anderen:

- Nachhaltigkeit, Effizienz, Genügsamkeit, Gerechtigkeit, Schönheit und Gemeinsinn als höchste gesellschaftliche Werte.

- Arbeit, die Würde verleiht, statt zu erniedrigen. Schaffung von Anreizen, damit die Menschen ihr Bestes für die Gesellschaft geben und dafür belohnt werden.

- Ehrenhafte, respektvolle, intelligente und bescheidene Entscheidungsträger, die mehr daran interessiert sind, ihre Aufgaben zu erfüllen und der Gesellschaft zu dienen, als ihren Job zu behalten und Wahlen zu gewinnen.
- Eine Wirtschaft, die Mittel ist und nicht Ziel und die dem Wohlergehen der Umwelt dient und nicht umgekehrt.

- Effiziente Systeme zur Nutzung erneuerbarer Energien.

- Eine regenerative Landwirtschaft, die ausreichende Mengen unbelasteter Nahrung produziert, zur Bodenbildung beiträgt und sich natürliche Prozesse zunutze macht, um Nährstoffvorräte wieder aufzufüllen und Schädlinge zu bekämpfen.

- Dezentralisierung von wirtschaftlicher Macht, politischem Einfluss und wissenschaftlichem Sachverstand.

- Politische Strukturen, die ein Gleichgewicht zwischen kurzfristigen und langfristigen Überlegungen erlauben: die Möglichkeit, jetzt zugunsten unserer Enkel politischen Druck auszuüben.

- Lebensziele, Wertvorstellungen und Selbstwerteinschätzung, in deren Mittelpunkt nicht die Anhäufung materieller Güter steht.

(D.K.) Donella Meadows,;  Jorgen Randers,  Dennis: Meadows, "Grenzen des Wachstums - Das 30-Jahre-Update" 323 S., brosch., Hirzel Verlag, Stuttgart 2006, € 29,- Sie finden das Buch im unserem Buchversand.

 
 
 
  Enrique Heymann:
Für die Olympiade habe ich kürzlich abgesagt
 
 

(D.K.) Das Buch, welches ich Ihnen vorstellen werde, fällt ein wenig aus dem Rahmen. Es ist die Zusammenstellung von Leserbriefen, die Enrique Heymann in den letzten zehn Jahren für das inzwischen 128 Jahre alte ARGENTINISCHE TAGEBLATT geschrieben hat. Ich hatte in der letzten Ausgabe des Kommentar- und Informationsbriefes anläßlich des 100. Geburtstages des Autors eine Würdigung unter dem Titel “Für die Olympiade habe ich kürzlich abgesagt” abgedruckt. Heymann ist nicht nur Leser des ARGENTINISCHEN TAGEBLATTES sondern auch der NEUEN POLITIK, was ich übrigens der argentinischen, deutschsprachigen Zeitung zu verdanken habe.

Das Buch heißt Ein- und Ausfälle eines Hundertjährigen. Ich biete es in der beiliegenden Buchbestelliste an.

Es ist in einem argentinischen Verlag erschienen und hat leider in der 1. Auflage sehr viele Fehler. Es ist mir zugesichert worden, daß diese Fehler in der nächsten Auflage, die im Januar erscheinen wird, korrigiert worden sind. Es fehlt sehr oft das Datum der Leserbriefe, was die inhaltliche Einordnung erschwert. Der Inhalt bezieht sich natürlich meistens auf argentinische Ereignisse oder auf  Veröffentlichungen über die Weltpolitik im ARGENTINISCHEN TAGEBLATT. Ich bewundere die Belesenheit des Autors, angefangen von den Autoren der Antike und aufhörend bei ganz banalen bayrischen politischen Ereignissen. So würde das manchmal leicht angeschlagene Ego des Herrn Stoiber einen leichten Tangoschritt nach  - wohin eigentlich - machen, wenn er wüßte, daß er in einem Buch von Herrn Heymann verewigt worden ist. Viele Leserbriefe haben einen leicht spöttischen Unterton, an dem der geborene Berliner  zu erkennen ist.

Herr Heymann hatte mich gebeten, aus einem Fax zu zitieren, welches er mir zu dem Text des KLEINEN KULTURSPIEGELS in  der Ausgabe Nr. 11/12 2006 der NP geschickt hat:  Horst Köhlers Rede: Ich war beeindruckt. Das Thema und die klare, ernsthafte Behandlung der wichtigsten aller Aufgaben. Ein Mann solchen Kalibers verdient, auf Lebenszeit gewählt zu werden ..... Es wird nicht geschehen. Er wird abgelöst von einem trockenen Parteipolitiker, welcher Halbbildung für Bildung hält. Wir in Argentinien  hatten mit dem Währungsfonds zu tun und dadurch kannten wir Köhler  und Anne Krueger, Vorsteherin des Büros für Kreditablehnungen. Wir sprachen kaum von Bildung. Das wurde auch im Fonds nicht erwartet. ....

Ist das nun auch Spott, oder meint es der Autor des Faxes wirklich ernst? Ich tippe auf Spott, denn ich bin nicht beeindruckt.

 
 
 
  Amon Barth:
BREIT - Mein Leben als Kiffer
 
 

(D.K.) Anlaß, das rororo-Taschenbuch > BREIT - Mein Leben als Kiffer < von Amon Barth zu lesen, ist ein teilweise vergleichbarer „Drogenfall“ in meiner unmittelbaren persönlichen Umgebung. Ich habe selber keinerlei Drogenerfahrung, auch nicht mit einem nachhaltigen Alkohol- oder Zigarettengebrauch. Ich wollte durch die Lektüre des Taschenbuches Erkenntnisse gewinnen, die es mir vielleicht möglich machen, dem Betroffenen besser verstehen und auch helfen zu können.

In der Einleitung schreibt Amon Barth: > Jeder zweite Jugendliche hat schon einmal gekifft <.  Mit dieser Primitiv-Statistik ist nicht  viel anzufangen, sagt sie doch nichts über die Geschlechterverteilung, die „soziale“ und die regionale Verteilung aus. Sicher ist nur, daß sich - in Berlin - die Schulverwaltung zwar Gedanken über den Alkohol- und Tabakmißbrauch macht, aber nicht um den Drogenmißbrauch der Schüler. Ich habe über einen Freund bei einer Studienrätin nachfragen lassen, was sie über das Kiffen der Schüler weiß - Antwort: Das kennen wir, aber dagegen können wir nichts machen. Ist die Drogen-Lobby einflußreicher als die Alkohol- und Tabakmafia? Es scheint fast so. Wenn die Gerüchteküche stimmt, dann finanziert sich der CIA zum Teil aus dem Drogenhandel. Noch eine Frage?

Auch im Fall des Autors Amon Barth und seiner Clique  hat meiner Ansicht nach die Schule völlig versagt. Amon Barth stellt selbst erstaunt fest, wie wenig die Lehrer seinen Drogenkonsum zur Kenntnis genommen haben. Er  hat mehr Widerstand und Widerspruch der Lehrer erwartet.

Etwas solider über die Verbreitung von „Gras“/Cannabis scheinen mir die Angaben der Internetseite Wikipedia unter Cannabis zu sein: In Deutschland hatten 2004 von den 12 – 25-jährigen 31 % Erfahrungen mit Cannabis (35 % der männlichen und 27 % der weiblichen Befragten). Bezogen auf einen Konsum in den letzten 12 Monaten sind 13 % (17 % der Männer, 10 % der Frauen) aktuelle Konsumenten (Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung).

Die Lektüre der Internetseite Wikipedia unter den Begriffen Cannabis = Hanf = Haschisch kann ich übrigens sehr empfehlen. Ich entnehme noch folgenden Textteil: Die berauschende Wirkung der Hanfpflanze ist bedingt durch die darin enthaltenen Wirkstoffe, insbesondere die Cannabinoide delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD), wenngleich bis jetzt noch nicht alle Bestandteile in ihrer Komplexität vollständig entschlüsselt wurden. Immerhin wurde schon 1995 von Ross angegeben, daß reines Cannabis etwa 480 Substanzen enthalte. Dabei ist von 66 Cannabinoiden delta-9-Tetrahydrocannabinoid (THC) der aktive Hauptmetabolit.

THC scheint verantwortlich für die Sucht bis zur Psychose zu sein. THC scheint damit eine nachhaltigere Wirkung als Alkohol zu haben. Natürlich gibt es immer Menschen, die sehr viel vertragen, und das Zeit ihres Lebens. Oftmals wird die Drogensucht vom Alkohol und Tabakmißbrauch begleitet.

Das alles wird sehr eingehend in dem vorliegenden Taschenbuch geschildert. Der Kiffer Amon Barth hat Tagebuch geführt und schildert darin seine verwirrende Lebensgeschichte ab seinem 15ten Lebensjahr, vier Jahre lang, bis zur Psychose. Er schildert in vielen Bildern sein mangelndes Selbstwertgefühl. Er hat bei sich selbst durch das Kiffen Persönlichkeits--veränderungen festgestellt.

Seine Geschichte ist vermutlich deswegen etwas untypisch, als er nie Geldsorgen hatte. Wie er in seinem Tagebuch schildert, weiß seine Mutter nie, wie viel Geld sie im Portemonnaie hat. Andere müssen sich das Geld für den eigenen Verbrauch durch dealen (Handel = gleich Verführung anderer zum Kiffen = ist strafbar) oder durch andere kriminelle Taten beschaffen. Die Abwesenheit des Vaters - Mutter und Sohn leben in Hamburg und der Vater in der Schweiz - hat mit Sicherheit eine große Wirkung auf das mangelnde Selbstwertgefühl des Protagonisten. In den Augen eines solchen Knaben wie Amon Barth hat der Vater die Flucht ergriffen. Er ist für ihn, den Jungen, nicht mehr greifbar, auch wenn er ihn in den Ferien besucht. Er kann sich an seinem Vater nicht reiben (aufrichten). Amon ist fast nur von Frauen umgeben (erzogen worden). Zu seiner Mutter hat er eine ambivalente Mutter-Sohn-Beziehung. Auf der einen Seite findet er es cool, wenn seine Mutter schweigt bzw. mit  ihm über seinen Drogen- „Genuß“ nur diskutiert, auf der anderen Seite hat er, wohl zu recht, ihre Verbote vermißt. Vielleicht haben Mütter zu viel Angst, ihren Sohn durch rigorose, aber begründete Verbote zu verlieren.

Böse Rollen spielen die Clique und das damit zusammenhängende mangelnde Selbstwertgefühl. In dem Buch schildert Amon sehr genau den Zusammenhang. Amon Barth, ein intelligenter Bursche, registriert das, aber sieht sich außerstande, eine positive Wende einzuleiten.  Auch Musik spielt eine große Rolle, im Fall von Amon vor allen Dingen Hip-Hop (Rap), was eine verkiffte Szene zu sein scheint.

> Für Eltern ist es  so oder so schwer, wirklich die Übersicht darüber zu behalten, was wir wann machen und mit wem und wie wir unsere Freizeit verbringen. Unsere Ausreden, Lügen, Schwindeleien sind für Außenstehende kaum zu durchschauen, ein so eingeschworener Kreis wie der unsere ist so gut wie nicht zu durchbrechen. Wir decken uns gegenseitig. Sie können nur Vermutungen anstellen.< (Seite 104)

Dabei muß Amon mehr als einmal feststellen, daß seine „Freunde“ eigentlich gar keine Freunde sind. Die Sucht pflegt einen rigorosen Egoismus.

Zum Schluß stellt Amon Barth fest: > Die wichtigsten Jahre meiner Jugend sind, wenn ich mich an sie erinnern will, ein großer, grüner Brei <. - Und außerdem: > Häufig denke ich aber, daß ich meine Jugend nicht genutzt habe. Ich würde gern vieles können und wissen, was zu lernen, zu leben, zu üben ich verpaßt habe. Ich habe nicht viel gelernt, außer breit und damit zufrieden zu sein <.

Amon Barth hat „die Kurve“ schließlich genommen und ist „clean“ geworden, hat das Abitur gemacht und studiert inzwischen.

Das Taschenbuch wird von Lehrern im Unterricht verwendetUnter www.rowohlt.de/downloadcenter können Anregungen und Materialien für Lehrerinnen und Lehrer heruntergeladen werden.Was für Lehrerinnen und Lehrer gut ist, ist auch für Eltern, Großmütter, Großväter und Paten gut. Für Leser ohne Internetanschluß drucke ich auf Anforderung gerne die PDF-Datei aus.

Wenn mich jemand fragen würde, ob sich meine Hoffnung aus dem ersten Absatz dieser Besprechung, nämlich „durch die Lektüre Erkenntnisse“ zu gewinnen, erfüllt hat, so kann ich schreiben, daß das Taschenbuch eine gute Anregung ist, sich mit dem Thema „Kiffen“ und „Drogenmißbrauch“ weiter zu befassen, zumal dann, wenn man, wie ich schrieb, einen „teilweise vergleichbaren „Drogenfall“ in der unmittelbaren persönlichen Umgebung“ hat“.

 
 
 
  Drei Bücher von Gotthard Barth - Teil II + III  
  (Dieter Kersten) In der Ausgabe Mai 2006 des Kommentar- und Informationsbriefes stellte ich Ihnen das Buch von Gotthard Barth > Der gigantische Betrug mit Albert Einstein. < vor. Es folgt als Erstes die Vorstellung des Buches >  Licht aus den Atomen - Dipoltheorie des Lichtes   auf der Basis der griechischen Dialektik <.  Der Text stammt von Gotthard Barth:

Die große Krise der Physik begann vor hundert Jahren mit dem  Versuch von Michelson in Potsdam   1881  und der Entdeckung des Radiums durch Marie Curie 1898. Die Theorie des 20.  Jahrhunderts brachte nichts als mathematisch-formale Abwandlungen. Die Grundfragen der Krise wurden nicht einmal berührt.

Ganz erstaunlich und völlig unbekannt ist, daß vor zweieinhalb tausend Jahren die griechischen Dialektiker das Grundproblem der Physik: "Wie wirken zwei Körper aufeinander?" eingehend und mit höchstem Scharfsinn behandelt haben.  Der die Philosophie beherrschende Platon befaßte sich nur mit den höchsten Dingen, mit der unsterblichen Seele und den an einem jenseitigen Ort befindlichen Ideen. Im Gegensatz dazu untersuchten die Pythagoräer in Süditalien, die Heraklitäer in Kleinasien, die Sophisten in Athen, aber auch die Schüler des Parmenides in Elea, die niederen Dinge der Wirklichkeit, in der wir leben.

Was absolut, für sich ist, ist auch nicht für uns. Wir können es nicht einmal denken. Es ist überhaupt nicht. Gegen Platon erklärte "der Fremde aus Elea" in Platons Dialog "Sophistes": "Ich sage also, was nur irgendein Vermögen besitzt, es sei nun, ein anderes zu irgendetwas zu machen, oder, wenn auch nur das Mindeste von dem Allergeringsten zu leiden, und wäre es auch nur einmal, das alles sei wirklich. Ich setze nämlich als Erklärung fest, um das Seiende zu bestimmen, daß es nichts anderes ist,  als Vermögen, Kraft.

Ganz im  Gegensatz zu diesen grundlegenden Erkenntnissen untersuchte die mechanistisch-mathematische Theorie der letzten Jahrhunderte den Einzelkörper, der im leeren Raum strahlt.

Ansätze zu einer Zweikörperphysik finden wir in der Neuzeit bei Newton, in seiner Aussage: Zwei Körper sind gegeneinander schwer. Sonst aber bleibt Newton in seinen Axiomen der Bewegung beim Einzelkörper, der von Kräften beschleunigt wird. Mehrfach habe ich versucht, diese unterschiedlichen Auffassungen Newtons zu vereinen, z.B. "Energie, als Funktion der Zeit mv, als Funktion des Weges mv.  

Für Newton war es unvorstellbar, daß tote, unbelebte Materie Ursache einer Bewegung sein könne. Eine Wirkung in die Ferne, die Beschleunigung der Erde durch die Masse der Sonne, hielt er für absurd. Newton folgte unbedenklich der Philosophie Descartes, für den Gott die Ursache jeder Bewegung war. Heute haben wir diese Bedenken nicht mehr: Die Sonne ist die Ursache der Lichtwirkung und der Erwärmung der Erde und Ursache der Gravitation.

Newton hatte noch einen Überblick über die Gesamtheit des damals bekannten physikalischen Wissens. Erst seine Nachfolger entwickelten in der so genannten Höheren Mechanik rein mechanistische Vorstellungen. Noch heute ist den Physikern, wie bei John Locke im  17. Jahrhundert, eine andere Wirkung von Körper zu Körper als durch Druck und Stoß nicht vorstellbar. Alle Theorien unseres Jahrhunderts über die Lichtemission und über die Wirkung des Lichtes von der Quelle zum Empfänger sind rein mechanisch - oder nebulos mathematisch.

Das Licht ist ein Teil der unüberschaubaren Vielfalt von Wechselwirkungen, die in unserer Wirklichkeit alles mit allem verbinden. Sieht man in der Natur ein Ganzes, in dem jeder von unserem analysierenden Denken herausgegriffene Teil mit allen anderen Teilen in ununterbrochener Wechselwirkung steht, dann erscheint es uns nicht absurd, daß ein Teil auf einen anderen Teil des Ganzen wirkt.  Eine physikalische Veränderung an einem Teil des Ganzen verursacht eine Wirkung an einem anderen Teil des Universums.  Die Zeit t zwischen der Aktion an dem einen Körper und der Reaktion an dem  anderen Körper ist der räumlichen Entfernung r der beiden Körper proportional:  t=r/c. c ist eine Proportionalitätskonstante, die die Zeit t und den Abstand r miteinander verbinden. Notwendig hat c die Dimension einer Geschwindigkeit. Zwischen Aktion an einem Körper und Reaktion an dem anderen Körper liegen nur Raum und Zeit, als wesentliche Elemente der physikalischen Wirklichkeit. Etwas physikalisch Wirkliches, physikalisch Wirkendes ist im  leeren  Raum zwischen Quelle und Empfänger in keiner Weise zu beobachten.

Die Frage nach der Lichtemission, das Problem der elementaren elektrischen Oszillatoren, die das Licht verursachen,  führt zu einer umfassenden Untersuchung über die Entstehung der heutigen mechanistisch-mathematischen Atomtheorien.

Die Einsteinkritik wird in wenigen Jahren mit Einstein vergessen sein.  Die arrogante Ignoranz der modernen mathematischen Theorien wird, wie einst die "Naturphilosophie" bei Schelling und Hegel, als beschämender Irrweg der Wissenschaft ein Ende finden. Allein die Anfänge eines neuen Denkens werden die gewaltige Katastrophe der Wissenschaft überdauern. Meine Dipoltheorie des Lichtes ist der physikalische Teil des modernen Ganzheitsdenkens.

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(D.K.) Es folgt jetzt die Vorstellung des Buches > RATIONALE PHYSIK - Grundlagen einer Wissenschaft <, erschienen 1962 im Verlag Wissen im Werden. Der Text stammt von Prof. Dr. Stjepan Mohorovicici:

In diesem hochinteressanten Buch von Gotthard Barth werden die Grundlagen der modernen Physik vom philosophischen, physikalischen und sozialen Gesichtspunkte erörtert. Um die sonderbare Entwicklung der neuen Theorien besser verstehen zu können, gibt der Autor eine flüchtige, aber treffliche Parallele mit der Entwicklung der Kunst. In erster Linie trachtet der Autor genau zu erklären, was wir unter der „rationalen" Physik verstehen wollen, da in neuester Zeit diese Bezeichnung verspottet wurde, wo den betreffenden Fachleuten — wahrscheinlich aus Unkenntnis — entgangen ist, daß z.B. schon über hundert Jahre eine „mécanique rationelle" bestanden hatte! Weiter sind sehr bedeutend die Betrachtungen über den Totalitätsanspruch der mathematischen Theorie, welcher sich in der Geschichte der Wissenschaft quasiperiodisch aufdrängte. Aber die großen Mathematiker beschränkten sich nicht nur auf die Systeunatisierung und Berechnung der gemachten Beobachtungen, sondern sie wollten selbst schöpferisch die Welt gestalten, wo sie gewisse Harmonien vorausgesetzt hatten. Pythagoras, Philolaos, Ptolemäus, Kepler, Newton, Laplace, Maxwell, Planck, Einstein, Heisenberg  u. a. sind bekannte Beispiele dafür.

Weiter zeigt der Autor, daß die Aristotelische Logik der wirklichen Natur und auch unserem Denken nicht völlig adäquat ist. Dagegen schreiben die modernen physikalischen Theorien der Natur logisch und mathematisch vor, wie sie zu sein hat, und dadurch entsteht ein innerer Widerspruch. Um die Natur logisch zu erfassen, müssen wir erst definieren, d. h. künstlich Grenzen setzen, welche notwendig ganz willkürlich sind. Somit kommt der Autor zu dem Schluß, daß wir nur eine solche künstlich definierte und endliche Welt mit unserem rationalen Denken voll erfassen können; aber die logisch konstruierte Welt wird sich mit der wirklichen Welt nicht ganz decken. Der Autor hebt deshalb die Kantsche Feststellung hervor: „Der Verstand schöpft seine Gesetze (a priori) nicht aus der Natur, sondern schreibt sie dieser vor" (womit der Rezensent nicht ganz einverstanden ist).

Sein wertvolles Buch schließt der Autor mit Betrachtungen über die Einheit der Welt, und er ist überzeugt, daß wir mit unserem endlichen Verstand eine umfassende Einheit (Individuum) und besonders die Einheit der Welt überhaupt nicht fassen können. Das einzelne Individuum ist nämlich nur ein Teil einer größeren, übergeordneten Struktur, die wieder nicht ein Komplex diskreter Bausteine ist, sondern eine organisierte Summe, die sich selbst im Laufe der Zeit entwickelt hat. Deshalb ist es unmöglich, aus den physikalischen und chemischen Elementen die Funktion der höheren Struktur abzuleiten, wie dies der primitive Materialismus des 18. und 19. Jahrhunderts machen wollte. Der Autor gibt zu, daß die Naturgesetzlichkeit unbedingt und unabänderlich gegeben ist, während das Geschehen selbst unbegrenzte Variationen zuläßt. Deshalb ist die Natur streng kausal und frei zugleich: im Endlichen ist sie streng determiniert, im Grenzübergang aber frei.

Nach dem Autor sind Gesetz und Zweck in der Natur nicht voneinander trennbar, doch muß man eine allgemeine Gesetzlichkeit, die Kausalität im ganzen, von den einzelnen Naturgesetzen unterscheiden, da ohne allgemeine Kausalität eine geordnete Welt — ein Kosmos — nicht möglich wäre. In unserem Jahrhundert wurde die Einheit der Welt von zwei Seiten her näher gebracht: erstens, durch die Annahme eines Weltfeldes, was zur Aufstellung verschiedener Weltformeln führte, und zweitens durch eine ganz bestimmte Rechenmethode; dabei wird jede andere Art der Naturforschung „prinzipiell" verworfen. Es genügt also, nur den Gebrauch des Algorithmus zu erlernen und die Zuschauer durch die fertigen Resultate zu verblüffen, da in der Mathematik das Irrationale und die unbewußte Intuition eine hervorragende Rolle spielen. Für den Autor ist eine Teilung der Natur in eine rational erfaßbare Makrophysik und in eine irrationale und nichtverstehbare Mikrophysik eine bloße Willkürlichkeit. Nirgends in der Natur sind Grenzen zu finden und künstliche Grenzen haben nur menschliche Zwecke, weil es dem Menschen nicht möglich ist, über die Natur hinaus zuschreiten.

Endlich hat die Naturphilosophie neue und sehr anregende Gedanken erhalten, und der Autor stellte sich uns als ein tiefer Denker vor. Sein Buch verdient nicht nur gelesen zu werden, sondern man muß es studieren. Dies empfehlen wir allen Naturforschern, besonders den Physikern sowie den Studierenden, da dieses Buch sehr klar und leicht verständlich verfaßt ist — ein Zeichen, daß der Autor diese Probleme vollkommen klar erfaßt hat.
 
 
 
  Drei Bücher von Gotthard Barth - Teil I  
  (Dieter Kersten) Es ist mir gelungen, eine begrenzte Stückzahl von drei Büchern des Einsteinkritikers Gotthard Barth (1912-1996) zu erwerben. Ich biete alle drei Bücher in der beiliegenden Bestelliste und im Internet (Buchversand) an. Die Vorstellungen der Bücher muß ich in den gedruckten Ausgaben in drei Teilen bringen, weil ich nicht mehr Platz zur Verfügung habe.

Ich lernte Gotthard Barth Ende der 80ger Jahre des vorigen Jahrhunderts zusammen mit Bernhard Schaeffer während unserer Besuche in Österreich kennen. Gotthard Barth und seine Frau Grete wohnten damals im österreichischen Weinviertel, nahe der damaligen tschechoslowakischen Grenze, in einem alten, mehrstöckigen Zollhaus. Bernhard Schaeffer und ich genossen mehrmals die Gastfreundschaft von Gotthard und seiner Frau und wohnten auch im Haus. Ich lauschte den Fachgesprächen, die die Physiker Bernhard Schaeffer und Gotthard Barth über Albert Einstein im besonderen und die Physik im allgemeinen führten und beteiligte mich selbst an den Gesprächen über Philosophie und Politik.

Gotthard und Grete waren umfassend gebildete Menschen, mit denen es sich lohnte, über Gott und die Welt zu diskutieren. Wir haben aber auch die nahen Weinbauern gemeinsam besucht und den köstlichen Wein genossen.

In diesem alten Zollhaus gab es eine von Gotthard eingerichtete Druckwerkstatt, in der er einen Großteil seiner Publikationen selbst druckte. Er setzte mit seinen Bleilettern seine Texte selbst und druckte sie mit eine mechanischen Druckmaschine, die er mit einem Fußpedal bewegte. Diese Druckwerkstatt war nicht nur eine Marotte; sie war aus finanziellen Überlegungen heraus entstanden. Gotthard Barth und seine Frau hatten in ihrem Leben mehrere Kinder großgezogen und das finanzielle Polster, ein Buch drucken zu lassen, war gering. Wer druckte schon ein Buch eines physikalischen Außenseiters auf eigenes Risiko?

Wenn Sie mir die berechtigte Frage stellen, weshalb Sie sich mit Einsteinkritik befassen sollen, dann möchte ich Sie darauf hinweisen, daß jede Wissenschaftsrichtung eine bestimmte Philosophie und auch Vorgehensweise in der Anwendung (Technik) zur Folge hat. Sollte die Einsteinkritik, und nicht nur die von Gotthard Barth, berechtigt sein, so muß eine solche Kritik automatisch zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen führen. Ich denke da auch an andere (neue) Techniken der Energiewandlung, die u.U. einen unmittelbaren Einfluß auf unser Leben haben werden. Deshalb ist es fast eine Bürgerpflicht, sich auch mit Einsteinkritik zu befassen, wobei mit Sicherheit diejenigen Unrecht haben, die eine solche Kritik von vornherein und möglicherweise sogar ungeprüft zurückweisen.

Es folgt jetzt die Vorstellung des Buches > Der gigantische Betrug mit Albert Einstein. < Der nachfolgende Text wurde von Gotthard Barth geschrieben:

> Der Holländer H. A. Lorentz, die Engländer Fitzgerald und L. Larmor, der Franzose H. Poincare hatten — physikalisch und mathematisch dilettantisch — eine ALS-OB-Theorie zusammengebastelt. A. Einstein ließ das „ALS-OB" weg (v. Laue). Der Maschinenbauingenieur (Polytechnikum Zürich) W. C. Röntgen (Nobelpreis 1901) machte den 21-jährigen Fachlehrer (Polytechnikum Zürich) A. Einstein zum ständigen wissenschaftlichen Mitarbeiter der „Annalen der Physik". Abraham F. Joffe, Röntgens Assistent (Doktorat „summa cum lande", Mitglied der Moskauer Akademie der Wissenschaften) nannte den etwas älteren Einstein einen „ungeschickten Schullehrer" (1956). Joffe war es nicht möglich, Jahr für Jahr (wie Einstein) zwei bis fünf Arbeiten in den Annalen zu veröffentlichen. Nobelpreisträger Röntgen verstand von dem, was Einstein zusammenschrieb, nichts. In allen Fachschriften gibt es Gefälligkeitsunsinn. Erst Max Planck und Max v. Laue machten die dilettantischen Referate Einsteins zu hoher Wissenschaft. Wider besseres Wissen bauten Planck und sein Assistent Laue den mathematisch völlig unbegabten Fachlehrer zum größten mathematischen Genie aller Zeiten auf. Einstein war naiv genug, diesen teuflischen Coup nicht zu durchschauen. Erst um 1920 wußte Einstein, was er 30 Jahre später seinem Jugendfreund Solovine schrieb: „Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, daß er standhalten wird." <
 
 
 
  Alfred Strigl, Herbert Rauch:
Die Wende der Titanic
 
  Alfred Strigl, Herbert Rauch
Wiener Deklaration für eine zukunftsfähige Weltordnung
oekom verlag; 2005; 320 Seiten € 20,-


(Gottfried Hilscher) Die Titanic war ein großer "Musikdampfer", der 1912 im Nordatlantik mit einem Eisberg kollidierte und unterging. Befindet sich das "Raumschiff Erde" auf verhängnisvollem Kurs, den der Mensch, der die Masse in Fahrt gebracht hat, nicht mehr zu ändern vermag? Der Buchtitel will andeuten, daß ein Wendemanöver denkbar und möglich ist, der gefahrvollen Titanic-Situation der Menschheit und ihres Lebensraumes zu entkommen, Die hier vorgestellte "Wiener Deklaration" bezeichnet Ernst Ulrich von Weizsäcker in seinem Vorwort als "ein wichtiges Flaggschiff auf der Diskurs-Reise zum Kontinent der Nachhaltigkeit".

Den Leser erwartet kein konzises Rezeptbuch nach der Art sattsam bekannter Parteiprogramme und Manifeste von Regierungen oder globaler politisch wirksamer Organisationen. Zusammengetragen wurden vielmehr die Ergebnisse, die in den letzten Jahren im Rahmen eines informellen Netzwerkes ehrenamtlich tätiger, an grundsätzlichen gesellschaftlichen und politischen Themen interessierter Menschen erarbeitet wurden. Das ist erfrischend und zeigt, zu welchen Denkanstößen gesunder Menschenverstand fähig ist, der sich von üblichen Denkschablonen und Lehrmeinungen befreit.

Sie sind zumindest nicht weniger nachdenkenswert als das, was die Medien Tag für Tag in die öffentliche Diskussion bringen - und vermelden müssen, weil es aus prominentem Munde kommt. Als Alfred Strigl, Biochemiker und Wirtschaftswissenschaftler, Geschäftsführer am Österreichischen Institut für Nachhaltige Entwicklung (ÖTN) und Präsident der Organisation European Sustainable Development (ESD) das Buch der Schweisfurth-Stiftung in München vorstellte, kleidete er den notwendigen und realisierbaren Wandel in eine der Tierwelt entliehene Metapher: Einer frißt den Anderen. Und was macht die Raupe? Sie verwandelt sich in einen Schmetterling und fliegt davon.
Die konkreten Anforderungen an ein zukunftsfähiges Gesellschaftssystem, die rund zwei Drittel des Buches füllen, werden in einem "Leitbild" zusammengefaßt. Auszüge daraus:

1. Die Welt, die wir schaffen und in der wir leben wollen, wird geprägt sein von dauerhafter Lebensqualität für alle Menschen. Sie soll Raum bieten für alles Leben.

2. Die Basis unserer Vision sind achtsames Miteinander und gegenseitige Wertschätzung in einer "offenen Gesellschaft", in der alle Menschen und nach-kommenden Generationen sowie alles Leben "wohl bestehen
können".

3. Die Natur wird in ihrem Eigenwert anerkannt und an keinem Ort unumkehrbar geschädigt.

4. Die gesellschaftliche Entwicklung orientiert sich an den Grenzen der Natur. Kurzfristige Interessen stehen mit den langfristigen ökologischen und sozialen Bedürfnissen im Einklang.

5. Eine gesicherte Existenz ermöglicht jedem Menschen eine rücksichtsvolle Entfaltung seiner Neigungen und Talente.

6. Die großen Errungenschaften der Menschheit sind unser Erbe.

7. Gerechtigkeit und kulturelle Vielfalt sind zentrale Leitwerte unserer Kultur.

8. Ein neues Welt-Ethos wird die gesamte Menschheit in Verbundenheit untereinander, in Liebe zur Erde und zu allem Lebendigen sowie in vorausschauender Einsatzbereitschaft freier Menschen umfassen.

Der Energiefrage sind expressis verbis nur wenige Zeilen gewidmet. Der ausreichende Zugang zu Energie und Energie-Dienstleistungen sei ein Grundpfeiler für wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Knapp zwei Milliarden Menschen hätten keinen Zugang zu Elektrizität. Allein diese Zahl drängt dem Rezensenten den Wunsch auf, daß die die Aktivisten rund um die "Wiener Deklaration" die energietechnischen Optionen, die u.a. im NET- Journal publik gemacht werden, zur Kenntnis nehmen und diskutieren. Unkonventionell denkende Wissenschaftler und erfinderische Menschen arbeiten längst mit an "der Wende der Titanic". Sie berechtigen zu großer Hoffnung und Zuversicht.
 
 
 
  Andreas von Bülow:
Im Namen des Staates
 
  Andreas von Bülow
Im Namen des Staates
CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste
Piper Verlag GmbH; 636 S. TB € 12,90


(Friedrich Bargel) Geheimdienste sind in der Auswahl ihrer Methoden nicht besonders zimperlich. Das war mir schon klar. Aber so einen Abgrund an Hinterhältigkeiten hatte ich nicht erwartet.

Jahrelang habe ich mich gewundert, daß die israelische Regierung mit den Palästinensern Friedensvereinbarungen abschließt und danach Terroranschläge von radikalen Palästinensergruppen erfolgen. Die Israelis hatten nun einen Grund, von den abgeschlossenen Verträgen wieder zurückzutreten. Der israelische Geheimdienst machte es möglich. Sein Einfluß reicht bis in die palästinensischen Terror-Organisationen. Auch das Attentat während der Olympiade in München wurde vom israelischen Geheimdienst gesteuert, um danach rigoros gegen mißliebige Palästinenserführer vorzugehen.

Aber nicht nur der Mossad! Wer kommt schon auf die Idee, daß der CIA Terroranschläge im befreundeten Land Italien lanciert, bloß weil der amerikanischen die damalige italienische Regierung nicht besonders genehm war?

Es gibt wohl weltweit kaum einen Terroranschlag, hinter dem kein Geheimdienst steht. Die Terroristen werden dabei als nützliche Idioten mißbraucht und haben keine Ahnung, für wen sie die Drecksarbeit machen.
Das gilt wohl auch für Baader-Meinhof & Co.

Die Geheimdienste finanzieren sich weitgehend über den Rauschgift-Handel und Waffen-Schmuggel. So muß kein Parlament die hohen Kosten bewilligen. Klar wird dann, daß der internationale Rauschgift-Handel nicht zu verhindern ist. Klar ist auch, daß es größere oder kleinere militärische Konflikte in der Welt geben wird, solange die Geheimdienste diese als Absatzmarkt brauchen. Da wundert es nicht, daß die Geheimdienste mit der Mafia und anderen Verbrecher-Organisationen zusammenarbeiten und auch mit politisch entgegengesetzten Geheimdiensten Geschäfte machen. Gegen die Geheimdienste ist die Mafia fast ein liebenswerter Verein.

Es gibt ein parlamentarisches Kontrollgremnium, das die deutschen Geheimdienste überwachen soll. Andreas von Bülow war für die SPD während seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter Mitglied in diesem Kontrollgremium. Auch Peter Struck, ehemaliger Verteidigungsminister und jetzt Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestag, saß früher einmal in diesem Gremium und äußerte sich über diese Arbeit, als er sich von Reportern unbeachtet fühlte: "Da erfahren wir sowieso nur das, was eh schon in der Zeitung steht. Warum soll ich meine Zeit vertrödeln." Oberster Dienstherr für die Geheimdienste ist der Bundeskanzler oder jetzt die Bundeskanzlerin. Weiß Frau Merkel, was die Geheimdienste treiben? Beim Lesen dieses Buches geht der letzte Rest Vertrauen und Achtung für Spitzenpolitiker verloren.
 
 
 
  Silvio Gesell und die natürliche Wirtschafts-ordnung  
  Eine Buchbesprechung von Georg Otto, entnommen ALTERNATIVE 2000 Nr. 34, Jahresanfang 2000

Unter diesem Titel erschien im Gauke Verlag eine Textsammlung der Vorworte Werner Onkens zu den 18 Bänden "Silvio Gesell - Gesammelte Werke".. Diese Bände fassen das Lebenswerk Gesells in bestimmten Zeitabschnitten zusammen und beginnen mit der Zeit von 1891 - 1894. W. Onken schreibt dazu im Vorwort, daß diese Jahre "die Geburtsstunde der Freiwirtschaft darstellen". Aus dieser Zeit sind leider keine Selbstzeugnisse erhalten geblieben, die über die näheren Umstände dieser geistigen Geburt Auskunft geben könnten. Allein im Vorwort zu seinem Buch "Die Anpassung des Geldes und seiner Verwaltung an die Bedürfnisse des modernen Verkehrs", erschienen 1897, hat Silvio Gesell darüber etwas mitgeteilt. Darin heißt es unter anderem, "als einziges Material für meine Untersuchungen besaß ich die Inschrift der Münzen und einen Schatz persönlicher Beobachtungen, die ich in der Praxis als Kaufmann gemacht hatte".

Onken schildert , daß vor und nach Gesell kein ökonomischer Theoretiker erfolgreich in der Wirtschaft tätig war. Viele führende Ökonomen kamen aus anderen Berufen: Quesnay, Begründer der Physiokratie (Herrschaft der Natur), war Arzt, Adam Smith begann als Astronom, Gossen war Mathematiker, Marshall Theologe, Carl Menger Journalist.

Onken erwähnt dies, um Gesell zwischen den "Höhen der Wissenschaft" und den "Niederungen der Praxis" darlegen zu lassen, daß er die "Praxisferne vieler Theoretiker der Ökonomie verantwortlich machte, daß sie das Geld als harmlosen Geldschleier betrachteten, der keinen Einfluß auf die realen Vorgänge habe.", so Gesell im Vorwort zur "Neuen Lehre vom Geld und Zins."

Eine weitere Erklärung für die Mißachtung des Geldes durch die Ökonomen sah Gesell darin, "...daß die Theorie dieses heiklen Stoffes Kenntnisse voraussetzt, die man eigentlich nur im praktischen Handel erwerben konnte und daß der Handel zumeist solche Naturen anzieht und fesselt, die theoretischen Untersuchungen abhold sind ...wie lange ist es übrigens her, daß der Handel zudem als anrüchig angesehen wurde (Merkur, der Gott der Kaufleute und der Diebe) und sich ihm vorzugsweise solche Elemente zuwandten, die auf der Schule nicht mitkamen."

Wie schon in der seit langem vergriffenen Biographie des verstorbenen Schweizer Nationalrates Werner Schmid über Gesells Leben zu erfahren war, hatte sich Gesell anfänglich nur der Wirtschaftstheorie gewidmet, weil er sein Geschäft in Südamerika vor den Schäden bewahren wollte.

Onken schreibt dazu: "Es war lediglich das Bestreben, sein Geschäft vor den schädlichen Auswirkungen der konjunkturellen Krisen zu schützen, dem Gesell den Anstoß zu seinen theoretischen Studien verdankte. Eine wirtschaftswissenschaftliche Vorbildung besaß er nicht, was er im nachhinein als einen Vorteil ansah: "Der Mangel an Vorurteilen resp. die völlige Unbefangenheit, mit welcher ich an die Arbeit ging, führte mich auf geradem Wege meinem Ziele zu, ohne überhaupt auf irgendeine der zahllosen Schwierigkeiten zu stoßen, in welche Nationalökonomen verwickelt sind." Silvio Gesell beobachtete sehr genau die Entwicklung der Konjunktur, besonders die der Preise. Er entwarf Tabellen und wertete das ihm vorliegende Zahlenmaterial statistisch aus. Dabei stieß er unbeabsichtigt auf die Grundfragen der modernen Geldwirtschaft: "Diese Tabelle erwies sich nun als eine wahre Fundgrube der merkwürdigsten Entdeckungen, verblüffender Tatsachen." Mit den Worten "Ich fand..." beginnen zahlreiche der folgenden Absätze in jenem Vorwort, in dem Gesell 1897 schilderte, wie er schrittweise zu seinen ersten Erkenntnissen auf dem Gebiet des Geldes und der Währung gelangt war. Die praktische Anwendung seiner theoretischen Erkenntnisse gestattete es Silvio Gesell, sein Unternehmen erfolgreich durch die Krise hindurchzuführen: "Mir war die Theorie nicht grau, bares Geld war sie mir", schrieb er darüber später in seiner Münchener Verteidigungsrede. Daß jemand - wie in der Werbung für "El sistema monetario argentino" geschehen - gleichzeitig für eine Reform des Geldwesens und für ein selbst erfundenes und konstruiertes Gerät zum Befeuchten der Finger beim Geldzählen wirbt, ist wohl ein einmaliges Kuriosum. Es ist typisch für Gesell und läßt schlaglichtartig die in ihm verkörperte Einheit von Praxis und Theorie erkennen. Der praktische Erfolg seiner Theorie vermittelte Gesell jenes Selbstvertrauen, das er benötigte, um sich allein auf weiter Flur gegen die vorherrschende Theorie vom "inneren Stoffwert" des Geldes zu stellen und den Kampf für eine naturgemäße Neuordnung des Geldwesens aufnehmen zu können."

Die meist als Frühschriften Gesells angegebenen Texte "Die Reformation des Münzwesens als Brücke zum sozialen Staat", "Nervus Rerum" und "Die Verstaatlichung des Geldes" sind nach Onken vermutlich erst nach dem nachträglich veröffentlichten Erstmanuskript "El systema monetario argentino" entstanden. Waren es doch gerade die Argentinischen Währungskrisen, die Gesell zu seinen Forschungen anregten. Und war das in "El systema" proklamierte Ziel der Währungsstabilität genau seine Interessenlage als Kaufmann, so wird in den drei ersten Veröffentlichungen die Währungsstabilität bereits "ein Mittel zum Ziel, nämlich als Brücke zum sozialen Staat."

Innerhalb kurzer Zeit wurde aus dem eigennützig handelnden Kaufmann der Sozialreformer mit dem gesamtmenschheitlichen Ziel der "Lösung der sozialen Frage."

Wie Gesell die soziale Frage bereits in diesen ersten drei Schriften lösen wollte, beschreibt W. Onken: "... nicht in einer Abschaffung oder staatlichen Umklammerung der Marktwirtschaft, sondern in ihrer Vollendung durch ein den Ordnungsprinzipien der Natur entsprechendem Geldwesen. Anders als Karl Marx, der ein zwiespältiges Verhältnis zur Arbeitsteilung hatte und am "Fetischcharakter" der Ware Anstoß nahm, erkannte Gesell in der Arbeitsteilung eine Möglichkeit, wie die menschliche Gesellschaft sich zum Vorteil aller ihrer Mitglieder innerlich ausdifferenzieren kann. Doch wenn eine Gesellschaft sich durch eine solche Teilung der Arbeit nicht auflösen und wenn die Teilung der Arbeit übersteigert werden soll, bedarf es eines Mittels, das die spezialisierten Teile wieder zu einem Ganzen zusammenfügt. Als ein solches soziales Bindeglied betrachtete Gesell das Geld. Die bekannten Krisen mit ihren Schwankungen des Geldwertes und der Arbeitslosigkeit, mit der privaten, staatlichen und internationalen Verschuldung sowie der Fehlsteuerung der Produktion führte er darauf zurück, daß dieser "Nervus Rerum" seine soziale Integrationsfunktion nur mangelhaft erfüllt. Anders als die meisten Ökonomen seiner Zeit dachte Silvio Gesell nicht mechanistisch. Er stellte sich die Gesellschaft und Wirtschaft nicht wie Adam Smith als ein automatisch funktionierendes Uhrwerk vor oder wie Karl Marx als eine Masse von Produktivkräften, deren Einsatz der Staat technokratisch planen könne. Vielmehr erblickte er darin einen sich selbst steuernden sozialen Organismus, dessen Krisensymptome darauf hindeuten, daß diesem Organismus die Kraft fehlt, größere Gleichgewichtsstörungen selbsttätig wieder zu heilen. Die Überwindung der Krisen stellte er sich mithin nicht als ein Resultat von Symptomkuren wie Subventionen oder staatliche Interventionen in den Markt vor, sondern als eine organische Hilfe zur Wiedereinregulierung der Geldströme, über die letztlich alle Selbststeuerungsvorgänge im sozialen Organismus dezentral vermittelt werden. Gesell erwartete, daß in einem System vernetzter wirtschaftlicher Regelkreise, d.h. in einer interdependenten Ordnung, die vielfältigen Krankheitssymptome allmählich von selbst verschwinden, sobald die tiefere monetäre Ursache der Störungen des Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage behoben wird. Silvio Gesells Denken in ganzheitlichen Ordnungen kommt auch in seinen zahlreichen Versuchen zum Ausdruck, die komplexen Auswirkungen einer organischen Reform des Geldes auf den sozialen Organismus deutlich zu machen. Während es Karl Marx wohlweislich unterlassen hat, sein kommunistisches Gegenbild zur kapitalistischen Marktwirtschaft in Einzelheiten auszumalen, hat Gesell seine Vorstellungen von einem "sozialen Staat" erstmals ausführlicher in "Nervus Rerum" dargelegt. Indem er besonders auf das Problem der Konzentration und Entflechtung der Produktionsmittel einging, wurde diese Schrift zugleich zu einer ersten Auseinandersetzung mit den Theorien von Marx, die in der "Verstaatlichung des Geldes" fortgesetzt wurde."

Onken beendet das erste Kapitel seines neuen Buches über die "Gesammelten Werke" Silvio Gesells: "Wie bei der Geburt eines Menschen, so folgte auch auf die Geburt von Gesells Ideen eine Phase der schöpferischen Erholung. Gesell nutzte sie, um sich die einschlägige Fachliteratur zu beschaffen, seine Aussagen mit den in der Ökonomie vorherrschenden Lehrmeinungen zu vergleichen und sie zu überprüfen. Nach einer dreijährigen Pause erschien dann 1897 "Die Anpassung des Geldes und seiner Verwaltung an die Bedürfnisse des modernen Verkehrs". Es ist ein erster Versuch Gesells, das Wesentliche seiner Gedanken zusammenzufassen und theoretisch zu systematisieren. Aber trotz aller autodidaktischen Studien, die Gesell sehr intensiv betrieb, war ihm bewußt, daß es einer noch engeren Vertrautheit mit den Theorien der Ökonomen bedurft hätte, um seine aus der Praxis gewonnenen Erkenntnisse in die geschichtliche Entwicklung der ökonomischen Theorien einzuordnen und sie in diesem Rahmen theoretisch zu formulieren. In der Hoffnung auf eine Annäherung und polare Ergänzung von theorieferner Praxis un